19.12.2015

Leserbrief

Gut hörbare und riechbare Sprengungen

 

Ich saß gestern zwischen 12.15. und 12.30 Uhr am Esstisch bei offener Balkontüre und studierte die Offensive von Holcim im ZAK. In diesem Zeitraum gab es zwei gut hörbare und auch vom Geruch wahrnehmbare Sprengungen. Staubhaltige Luft und leicht beißende, verbrannte Luft.

Bis vor kurzem war ich im Glauben, dass auf Roßwanger Seite es nie ein Thema werden könnte, was den Steinbruch auf der anderen Seite angehen könnte. (Wir haben ja den Turm, der uns schützt). Was in letzter Zeit vor allem in den Morgenstunden so zwischen fünf und sechs Uhr zu hören ist, waren oder sind metallische Klopfgeräusche. Es ist, als ob etwas in einem Brecher zerkleinert wird. Wenn oben mehr abgebaut wird, so muss unten auch mehr zerkleinert werden, wenn dies außerhalb des Lärms der B 27 ausgeführt wird, ist wohl auch mit Lärm zu rechnen.

Man könnte ja hier ansetzen, dass Holcim nur in bestimmter Zeit den Lärmpegel erhöhen darf. Das würde automatisch dazu führen, dass sie oben nicht mehr abbauen können.

Thomas Kraft
Degenhardtstr. 8, Roßwangen

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