Albstadt-Ebingen, 16.12.2015

FDP für zwei Klinikstandorte

Delegierte gewählt – Uneins beim Thema dm-Markt Dotternhausen

Der Kreisverband der Freien Demokraten traf sich jüngst zur Mitgliederversammlung in Ebingen. Im Mittelpunkt standen neben den Rechenschaftsberichten die Delegiertenwahlen und aktuelle Politthemen.

von Pressemitteilung  

Als Delegierte zum FDP-Bezirksparteitag und zum FDP-Landesparteitag wurden Dirk Egger, Werner Marquardt, Stephan Link, Susanne Lohrmann-Straub, Daniel Idemann und Jasmin Matzenbach gewählt.

Die anwesenden Mitglieder wurden von Dirk Egger, dem FDP-Landtagskandidaten im Zollernalbkreis, auf den Wahlkampf eingestimmt. Als Themenschwerpunkte sieht Egger laut einer FDP-Pressemitteilung vor allem die Bildungspolitik, den Ausbau der Verkehrs- und Infrastruktur, die Stärkung des ländlichen Raums und der dort ansässigen Unternehmen sowie die anhaltende Debatte um die Flüchtlingspolitik.

Bestimmendes Thema des Abends war aber die Klinikdebatte im Zollernalbkreis. Hier stellte Dirk Egger sich klar hinter die Beibehaltung einer Zweistandortlösung. Für ihn sind Minuten entscheidend, wenn es um die Gesundheit der Bürger geht. Hierzu nahm auch der Albstädter FDP-Kreisrat Philipp Kalenbach ausführlich Stellung und betonte ausdrücklich, dass es einen gültigen Beschluss des Kreistages für ein Krankenhaus mit zwei Standorten gibt, dieser sei für ihn weiterhin bindend. Man werde auch in Zukunft für und um den Klinikstandort Albstadt kämpfen.

Kreisvorsitzender Siegfried Rall machte auch den geplanten dm-Markt in Dotternhausen zum Thema. Seiner Meinung nach gebe es keinen ausreichenden Grund für die ablehnende Haltung des Regionalverbandes. Er plädierte für mehr Offenheit und für eine Unterstützung Dotternhausens. Hierzu entgegnete Werner Erbe, der FDP-Vertreter im Regionalverband, dass es eine Entscheidung des Verbandes mit großer Mehrheit gewesen sei, die immer vor dem Hintergrund einer gesamtheitlichen Betrachtung erfolgt.

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Klinikdebatte.

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