Mächtig Beton im Damm
Mannshohe Betonröhren werden derzeit am Damm des Waldhausbach-Weihers oberhalb von Hausen am Tann verlegt. Die Erneuerung des Gewässers und des Dammes sind Teil des Holcim-Projekts, das Wasser der Plettenbergseen kontrolliert über den Waldhausbach abzulassen.
Mannshohe Betonröhren werden derzeit am Damm des Waldhausbach-Weihers oberhalb von Hausen am Tann verlegt. Die Erneuerung des Gewässers und des Dammes sind Teil des Holcim-Projekts, das Wasser der Plettenbergseen kontrolliert über den Waldhausbach abzulassen. Foto: Klaus Irion
Mannshohe Betonröhren werden derzeit am Damm des Waldhausbach-Weihers oberhalb von Hausen am Tann verlegt. Die Erneuerung des Gewässers und des Dammes sind Teil des Holcim-Projekts, das Wasser der Plettenbergseen kontrolliert über den Waldhausbach abzulassen.
Mannshohe Betonröhren werden derzeit am Damm des Waldhausbach-Weihers oberhalb von Hausen am Tann verlegt. Die Erneuerung des Gewässers und des Dammes sind Teil des Holcim-Projekts, das Wasser der Plettenbergseen kontrolliert über den Waldhausbach abzulassen. Foto: Klaus Irion

Hausen a.T., 24.04.2015

Mächtig Beton im Damm

Bauarbeiten zur Erneuerung des Waldhausbach-Weihers haben begonnen

Der Waldhausbach-Weiher bei Hausen am Tann nimmt erste Formen an. Bauarbeiter sind dabei, den Damm vollständig zu erneuern. Auf das Holcim demnächst sein Plettenbergsee-Wasser ablassen kann.

von Klaus Irion  

Mächtige Betonröhren prägen derzeit das Bild im Wald zwischen Hausen am Tann und dem Plettenbergturm. Grund ist die Reaktivierung des Weihers am Waldhausbach. Dafür aber gilt es zunächst einmal, den maroden Damm, der den Weiher erst möglich macht, von Grund auf zu erneuern.

Wie aber vor über einem Jahr bereits erstmals berichtet, wird in idyllischer Lage kein Badesee entstehen. Vielmehr soll das als Naturdenkmal eingestufte Sumpfgebiet bestenfalls einen niedrigen Wasserstand aufweisen. „Bauherr“ des Damms ist Forstunternehmer Georg von Cotta, der Eigentümer dieses Waldgebiets. Bezahlt werden die Arbeiten vom Unternehmen Holcim.

Dieses als Naturdenkmal eingestufte Sumpfidyll verwandelt sich bald schon wieder in einen Weiher, nicht aber in ein Badegewässer.
Dieses als Naturdenkmal eingestufte Sumpfidyll verwandelt sich bald schon wieder in einen Weiher, nicht aber in ein Badegewässer.

Die Erneuerung des Damms zum jetzigen Zeitpunkt kommt nicht von ungefähr. Sie ist Teil des Holcim-Großprojekts, mit dem das Wasser der durch den Abbau entstandenen Plettenbergseen kontrolliert über den Waldhausbach hinunter in die Schlichem geführt werden soll. Wichtig ist von Cotta, dass das Sumpfgebiet nicht als Rückhaltebecken genutzt wird. Der Waldhausbach soll vielmehr auch bei Hochwasser stetig, aber eben kontrolliert abfließen. Wann die Arbeiten beendet sein werden, ist noch nicht absehbar.

Mehr zu den Schlagworten

Baumaßnahmen/Sanierung, Plettenbergabbau.

Kommentare unserer Leser

Bitte beachten: Ab sofort können nur noch Abonnenten kommentieren. Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren.
counter