Dotternhausen, 15.04.2015

Rohstoffe sichern und abbauen

Regionalverband berät über weiteren Abbau auf dem Plettenberg

Der weitere Abbau von Kalkstein, zur Zeit in der Diskussion im Oberen Schlichemtal, wurde am Dienstag beim Regionalverband Neckar-Alb diskutiert. Dort ging es um die Änderung des Regionalplans 2013.

 

Unter anderem für die Abbaustätten in den Steinbrüchen Dotternhausen und Weildorf hat die Verbandsversammlung des Regionalverbands Neckar-Alb am Dienstagmorgen in Hechingen den Startschuss zur Änderung des Regionalplans 2013 und damit zur Überarbeitung der Gebiete für Rohstoffvorkommen gegeben.

Die Holcim Süddeutschland GmbH hatte für den Steinbruch auf dem Plettenberg auf den spezifischen Bedarf einer bestimmten Rohstofftraktion im Werk Dotternhausen zur Herstellung von Zement hingewiesen. Die erforderlichen Mengen jedoch seien mittelfristig nur im Süden vorhanden, im Vorranggebiet zur Sicherung von Rohstoffen. Selbiges wird mit der jetzt auf den Weg gebrachten Änderung ein Vorranggebiet zum Abbau von Rohstoffen. Bislang „unbelegte“ Flächen werden nicht in Anspruch genommen. Damit soll den geänderten Bedingungen vor Ort Rechnung getragen werden.

Für den Steinbruch in Haigerloch-Weildorf war von der Firma Engelbert Schneider als Grund für die gewünschte Änderung angegeben worden, dass im Nordosten eine Fläche bereits teilweise verfüllt sei. Dadurch sei es zum Verzicht einer Teilfläche gekommen, die als Gebiet für den Abbau oberflächennaher Rohstoffe festgelegt ist. Dafür soll im Westen, in bislang „unbelegten“ Bereichen, ein Ausgleich geschaffen werden.

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Plettenbergabbau.

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