Bauwerk statt Provisorium
Durch Kalkschlamm-Schwebstoffe eingetrübt präsentierte sich der Waldhausbach in Hausen am Tann vergangenen Mittwochabend. Die Eintrübung war eine Folge der Bauarbeiten auf dem Plettenberg, wo derzeit das behördlich genehmigte Entwässerungssystem via Waldhausbach in die Schlichem installiert wird.
Durch Kalkschlamm-Schwebstoffe eingetrübt präsentierte sich der Waldhausbach in Hausen am Tann vergangenen Mittwochabend. Die Eintrübung war eine Folge der Bauarbeiten auf dem Plettenberg, wo derzeit das behördlich genehmigte Entwässerungssystem via Waldhausbach in die Schlichem installiert wird. Foto: Gemeinde Hausen am Tann
Durch Kalkschlamm-Schwebstoffe eingetrübt präsentierte sich der Waldhausbach in Hausen am Tann vergangenen Mittwochabend. Die Eintrübung war eine Folge der Bauarbeiten auf dem Plettenberg, wo derzeit das behördlich genehmigte Entwässerungssystem via Waldhausbach in die Schlichem installiert wird.
Durch Kalkschlamm-Schwebstoffe eingetrübt präsentierte sich der Waldhausbach in Hausen am Tann vergangenen Mittwochabend. Die Eintrübung war eine Folge der Bauarbeiten auf dem Plettenberg, wo derzeit das behördlich genehmigte Entwässerungssystem via Waldhausbach in die Schlichem installiert wird. Foto: Gemeinde Hausen am Tann

Hausen a.T., 10.04.2015

Bauwerk statt Provisorium

Holcim stellt Plettenberg-Entwässerung fertig – Bach kurze Zeit trübe

Das Entwässerungssystem des Plettenbergs wird bis Ende Mai fertiggestellt. Das teilte Holcim (Süddeutschland) am Donnerstag mit. Am Mittwochabend kam es zu einer kalkbedingten Eintrübung des Waldhausbaches.

 

Bislang sei die Wasserableitung Richtung Waldhausbach / Hausen am Tann mit einem Provisorium gut bewältigt worden – jetzt könne die Wasserableitung fertig gebaut werden, heißt es in der Mitteilung. Bereits im Herbst 2014 wurde laut Holcim eine 220 Meter lange Bohrung durch den steilen Bereich im Berg gemacht. Nun werde beim Wasserbecken in der Nähe des Osthanges auf der Sohle des Kalksteinbruchs ein Betonschacht gebaut, in dem die Wassertechnik zur Wasserstandsregulierung und der Steuerung der Durchflussmenge installiert werde. Die vereinbarte Durchflussmenge von 20 Liter pro Sekunde bleibe unverändert.

Mit den Arbeiten sei das Unternehmen Christian Koch, Tiefbau, Ratshausen beauftragt worden. Bei den Arbeiten werde im Wasser gearbeitet, es werde dabei Kalkschlamm aufgewirbelt, der mit dem Wasser in den Waldhausbach fließe, was zu einer vorübergehenden leichten Eintrübung des Waldhausbaches hinter dem Golfplatz Hausen am Tann mit den aufgewirbeltem Kalkschlamm-Schwebstoffen führen könne, teilt das Unternehmen mit.

Und tatsächlich: Am Mittwochabend gegen 20.30 Uhr wurde der Bürgermeister von Hausen am Tann, Heiko Lebherz, darüber informiert, dass sich der Waldhausbach eingetrübt habe. „Wir haben uns sofort ein Bild von der Situation gemacht und am Donnerstagmorgen Holcim darüber informiert“, erklärte Lebherz. Über etwaige Folgen für das Gewässer könne man nichts sagen. Holcim habe aber versprochen, sich unverzüglich des Problems anzunehmen. „Im Laufe des Donnerstags hat sich die Eintrübung dann auch wieder zurückgebildet“, ergänzte der Bürgermeister.

Das komplette Entwässerungssystem durch den Waldhausbach hinab in die Schlichem soll bis Ende Mai fertig sein. Ab Montag, 13. April, wird mit der Wiederherstellung des Dammes am Waldhausweiher begonnen – auch hier seien Eintrübungen durch die Bauarbeiten möglich.

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