04.03.2015

Ein Herz für Pfandsammler

Wer kennt das nicht? Man ist unterwegs, hat Durst, trinkt etwas – und dann? Wohin mit der Pfandflasche? Schleppt man das Ding den ganzen Tag spazieren und nimmt es mit nach Hause, oder verzichtet man auf das Pfand und wirft die Flasche in den Müll?

Zumindest auf Letzteres verzichte ich, seit ich die Initiative „Pfand gehört daneben“ kenne. Die Macher der Initiative empfehlen, Pfandflaschen nicht IN den Müll zu werfen, sondern gut sichtbar NEBEN den Mülleimer zu stellen. Weil Pfandflaschen nun mal kein Müll sind, und weil es Menschen gibt, die auf ein paar Cent Pfand eben nicht verzichten können, sondern auf das Pfand angewiesen sind, um damit ihren Lebensunterhalt aufzubessern. Für sie ist es nicht nur entwürdigend, im Abfall zu wühlen, sondern es kann mitunter auch gefährlich sein, wenn sich im Mülleimer Scherben oder andere Gegenstände an denen man sich verletzen könnte, verstecken. Deshalb stellen die Anhänger der Initiative ihre Pfandflaschen auf oder neben den Abfalleimer.

Ein pfiffiger Erfinder hat diese Idee nun weiterentwickelt. Er hat den „Pfandring“ erfunden, der an Mülleimern angebracht werden kann. In diese Vorrichtung sind Löcher für Pfandflaschen eingelassen. Somit fallen die Flaschen, die man sonst neben den Mülleimer gestellt hätte, nicht um, zerbrechen nicht und bleiben abholbereit an Ort und Stelle. Stuttgart gehört zu den ersten deutschen Städten, die den Pfandring testen. Tolle Idee.

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