Dotternhausen, 06.02.2015

Infos für mehr Transparenz

Kalksteinabbau: Räte diskutieren

Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ widmete sich der Dotternhausener Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch den Fragen um den Kalksteinabbau auf dem Plettenberg.

Gemeinderat Karl Haller wies auf eine Veröffentlichung im Handelsblatt hin, nach der ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag die Sache allerdings nicht klarer mache. Bürgermeisterin Monique Adrian erwiderte, dass sie nicht in der Lage sei, dazu etwas zu sagen, weil ihr die fachlichen Kenntnisse fehlen würden.

Fragen der Rekultivierung des Kalksteinbruchs auf dem Plettenberg sowie künftige Probleme bei der Wasserversorgung, die Zukunft des Fernmeldeturms, Hangrutschungen und Aspekte des Waldes seien Dinge, die vielen Bürgerinnen und Bürgern jetzt unter den Nägeln brennen. Deshalb wäre es an der Zeit, dass die „Gemeinde Flagge zeigen“ würde, hieß es im Gremium.

Die Bürgermeisterin versprach, sich beim Zementwerk für eine kooperative Informationsveranstaltung einzusetzen, ohne sich als „Fürsprecherin“ hervortun zu wollen. Eine Infoveranstaltung, eventuell unter dem Motto „Unser Plettenberg“, soll mehr Transparenz schaffen. Ilse Ringwald fühlt sich dagegen gut informiert und lobt das bisherige Vorgehen des Zementwerks. Holcim sei auf gutem Weg und deshalb müsse der Dialog erhalten bleiben.

Mehr zum Thema

Gemeinden erhalten Geld - Holcim zahlt zweierlei Abgaben

Die Furcht vor dem Abbau - Ratshausener und Hausener halten ein Auge auf den Plettenberg

Plettenberg: Abbau bis zum letzten Stein - Holcim informiert Bürger aus dem Schlichemtal: Kritische Diskussion über die geplante Naturzerstörung

Mehr zu den Schlagworten

Politik, Plettenbergabbau.

Kommentare unserer Leser

Bitte beachten: Ab sofort können nur noch Abonnenten kommentieren. Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren.
counter