24.01.2015

Fotos entlarven Unfallflüchtige

Es vergeht keine Woche, ja, oft nicht einmal ein Tag, dass die Polizei nicht nach einem Unfallflüchtigen fahndet, der beispielsweise beim Ein- oder Ausparken ein anderes Fahrzeug beschädigt hatte, aber ohne sich darum zu kümmern einfach abhaute. Darüber informiert die Polizei die Zeitung per Pressebericht und bittet per Abdruck um Mithilfe. Wie oft solche Suchaktionen nach verantwortungslosen, egoistischen Autofahrern ins Leere laufen, kann sich jeder selbst vorstellen. Um so origineller war ein Fall, der vor nicht all zu langer Zeit auf unserem elektronischen Redaktionstisch landete. Auch hier beging ein Autofahrer Unfallflucht, nachdem er auf einem Parkplatz ein fremdes Auto mit seinem touchiert hatte. Seine Flucht war aber nicht lange von Erfolg gekrönt. Dank einer cleveren und umsichtigen Frau, deren Wagen beschädigt worden war. Sie hatte nach dem Abstellen ihres Autos – vorausschauenderweise – die Parkszene auf einem Foto festgehalten. „Ach, schau mal, noch andere kommen auf diese Idee“ kam mir sogleich in den Sinn. Weil ich das nämlich auch schon so praktizierte. Aber warum eigentlich nicht grundsätzlich kurz ein Handyfoto machen von der Parksituation und den Autos der Parknachbarn? Samt gut lesbaren Kennzeichen, versteht sich. Im Falle eines Falles gäbe es so zumindest Anhaltspunkte, wer das eigene Heilix-Blechle demoliert haben könnte. Und sollte dieses Vorgehen erst einmal Schule machen, dann sind potenzielle Unfallflüchter ohnehin gewarnt. Diese überlegen es sich garantiert zweimal, bevor sie nach verursachtem Blechschaden feige und rücksichtslos das Weite suchen.

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Unfall.

Kommentare unserer Leser

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Man kennt das

Typisch deutsche Denunziationstradition.

Lisa Witsch am 26.01.2015 07:28:04

Antwort auf Man kennt das

Quatsch was Sie da von sich lassen. Wenn ich mein Hab und Gut durch Photos schütze hat dies nicht im entferntesten etwas mit denunzieren zu tun.

Bernd Hoflach am 27.01.2015 18:07:29

Antwort auf Antwort auf Man kennt das

Mit was denn sonst? Sowas gibt es nur in Deutschland, das hat Tradition.

Lisa Witsch am 30.01.2015 06:47:03

Erst nachdenken!

Der Parkplatz könnte nochmals und nochmals "beparkt"worden sein.
Dann denunzieren Sie einen Unschuldigen!

Nachdenken: denunzieren - anschwärzen - verunglimpfen!


Lothar Gerstenecker am 27.01.2015 19:07:19

Antwort auf Erst nachdenken!

So ist es!

Lisa Witsch am 30.01.2015 06:48:17

Antwort auf Erst nachdenken!

Lothar, lesen Sie meine zuvorgehenden Kommentar und Sie sehen Licht am Ende des Tunnels. Spuren müssen natürlich da sein, sonst gibt es weder einen Schaden an meinem noch am anderen Auto, ok?

Bernd Hoflach am 27.01.2015 19:17:17

Antwort auf Antwort auf Erst nachdenken!

Herr Hoflach,

keine Sorge, ich habe auch Ihren Kommentar gelesen.
Meine Ausführungen bezogen sich auf die unlogische
Schlussfolgerung in "Fotos entlarven Unfallflüchtige".

Daher der Ausdruck: mehrmals "beparkt"!

Nun begeben Sie sich mal auf die Suche nach dem Licht
am Ende des Tunnels.

Lothar Gerstenecker am 27.01.2015 20:17:44

Antwort auf Antwort auf Antwort auf Erst nachdenken!

Vielleicht hat er den Tunnelblick für sein heilix Blechle. Könnte ja sein.

Lisa Witsch am 30.01.2015 06:49:39

Antwort auf Antwort auf Antwort auf Antwort auf Erst nachdenken!

Für manche wird auch der Blick in den Tunnel zur Qual!

Lothar Gerstenecker am 30.01.2015 09:12:04

Na und?

Ein solches Foto würde lediglich beweisen, dass man an dieser Stelle geparkt hat, mehr nicht. Ansonsten würde es auch falschen Anschuldigungen Tür und Tor öffnen und echte Beschädigungen müssten erst bewiesen werden.

Lisa Witsch am 24.01.2015 17:50:00

Antwort auf Na und?

Und wenn dann noch die Beschädigungen (Lackübertragungen usw.) mit den Schäden am daneben befindlichen Fahrzeug übereinstimmen, dann hat man endlich so einen flüchtigen Straftäter.

Bernd Hoflach am 27.01.2015 18:04:39

Antwort auf Antwort auf Na und?

Sie sind aber ein sehr schlaues Kerlchen.

Lisa Witsch am 30.01.2015 06:52:40

Entlarvung im Zwielicht!


Vor knapp 6 Wochen hat der Europäische Gerichtshof in einem Grundsatzurteil entschieden, dass Überwachungskameras auf dem eigenen Grundstück gekennzeichnet werden müssen.

Vor ein paar Monaten übernahm eine Google-Tochter den Hersteller von Überwachungskameras.
Das führte zu einem Aufschrei der Empörung – in der Presse!

Wie passt der ZAK-Vorschlag dazu in die Reihe?

Lothar Gerstenecker am 25.01.2015 14:00:08

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