20.01.2015

Leserbrief

Welche Auswirkungen hat so ein Projekt?

 

Irgendwie scheint der Hinweis auf die Infoveranstaltung an Vielen, einschließlich mir, im Alltagsstress vorbeigerauscht zu sein. Sicherlich wurde im ZAK darauf hingewiesen. Also habe ich mich im ZAK-Archiv schlau gemacht. Im Jahr 2017 beginnt demnach der Abbau des Schieferfeldes „Ost“ bei Dormettingen (89 Hektar), wobei zuerst der Tunnelbau erfolgt. Der Abbau auf dem Plettenberg soll 2018 erweitert werden. Ein relativ schmaler Rand von 50 Metern soll stehen bleiben. Der bei Wanderern beliebten Einkehrmöglichkeit auf dem Plettenberg wird sich das Abbaugebiet bis auf 30 Meter nähern. Heftig. Folgen wird auch irgendwann der Deilinger Steinbruch. Auch die Schlichemtalgemeinden geht das etwas an.

Was wird aus dem erhofften Bau eines Hotels oder ähnlichem am Stausee? Wie werden sich die Sprengungen auswirken, zum Beispiel in Ratshausen? Auswirkungen auf die Attraktivität des Schlichemtals als Naherholungsgebiet? Über einen weiteren Artikel im Archiv bin ich gestolpert: der Anteil an Ersatzbrennstoffen (zum Beispiel Trockenklärschlamm/Kunststoff) für den Drehrohrofen soll auf 100 Prozent erhöht werden. Wirklich kein Problem betreffend des Schadstoffausstoßes/Dioxinen? Vielleicht sind meine Bedenken unnötig. Aber sicher bin ich damit nicht alleine.

Andrea Peter
Im Morgen 22
72367 Weilen u. d. R.

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Plettenbergabbau.

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