Lena Merz

02.09.2013

Wir sind vom ersten Tag an auch Unternehmer

 

Wir sind vom ersten Tag an auch Unternehmer“, freut sich Lena Merz (21). Mehr verantwortungsvollen Wirkungsraum könne man als Azubi eigentlich nicht haben, mehr Wertschätzung seitens Geschäftsführung und Personalleitung könne es wohl kaum geben. Und mehr Möglichkeiten, das Erlernte sofort in der internen Praxis mit allem unternehmerischem Wenn und Aber umzusetzen, mache selbstbewusst im Handeln und im Auftreten. „Das ist für mich die beste Möglichkeit, mich auf das spätere Berufsleben vorzubereiten“, so Lena Merz.

Gemeint ist ein für die Auszubildenden eingerichtetes virtuelles Inhouse-Unternehmen. Das Portfolio der „neorent“: Organisation, Entwicklung und Service rund um die Vermietung von E-Bikes an Alber-Mitarbeiter. Die Geschäftsleitung stellt dem Azubi-Unternehmerteam das entsprechende Startkapital zur Verfügung. Marketing, Disposition und Logistik, Reparaturservice, das gesamte Rechnungswesen sind dann Aufgabe der Nachwuchskräfte. Klar können sie sich bei Spezialisten der Fachabteilungen Rat einholen, wenn es um knifflige Aufgaben geht. Auch das ist Bestandteil des Konzeptes: Dialog mit der Mitarbeiterschaft.

Die junge Frau sprüht vor Energie. Im Team zu arbeiten, das mache ihr riesigen Spaß. Mit Abschluss ihrer Ausbildung wechselte sie als Angestellte in den Kundenservice des Vertriebs und ist für die Auftragsbearbeitung zuständig. Hier kommen ihr die fundierten Kenntnisse über das Unternehmen und seine Produkte zugute: ihr Wissen über Zusammenhänge und Prozesse. Die ganzheitliche Ausbildung bei Alber sei der Schlüssel auch für ihren persönlichen Erfolg. Nach der Mittleren Reife und der Fachhochschulreife am Kaufmännischen Berufskolleg, trat sie ihre Ausbildung bei Alber als Industriekauffrau an. Bekannte berichteten wiederholt über die gute Rahmenbedingungen bei dem Spezialisten für innovative Antriebs- und Akkutechnik. ??„Wir durchlaufen als angehende Kaufleute alle relevanten Abteilungen. Vom Einkauf über den Vertrieb und das Rechnungswesen bis zum Marketing. Wir erhalten zudem tiefe Einblicke in die Entwicklungs- und Fertigungswelt bei Alber. Immer auf Augenhöhe mit den Kolleginnen und Kollegen in den Fachabteilungen. Hier als junger, lernender Mensch aufgenommen zu werden, das ist schon fast familiär“, berichtet sie rückblickend. „Auch weil die Eigenverantwortlichkeit dadurch gefördert wird, dass wir Besucher durch den Betrieb führen oder einen Familientag organisieren.“

Alber bietet für 2014 noch Ausbildungsplätze für den Beruf der Fachkraft für Metalltechnik - Montagetechnik (m/w) sowie für den Fachinformatiker Anwendungsentwicklung an.

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