05.04.2013

Mit Sprachen Welten erschließen

Englisch, Französisch, Spanisch: Anika Raff kann sich in diesen drei Weltsprachen bestens verständigen. Und das ist die Basis ihres ganz persönlichen beruflichen Erfolges - gestützt durch das Zu- und Vertrauen, das ihr Alber entgegenbringt.
 

Anika Raff ist, wie sie selbst sagt, eine Seiteneinsteigerin. Nach der Berufsorientierung in der Realschule hat sich die junge Frau mit 16 Jahren zunächst für die Kolping-Fremdsprachenschule in Riedlingen entschieden. Ihr Ziel: Abschluss als staatlich anerkannte Europasekretärin -verwirklicht im September 2004. Sie merkte in der Folgezeit nach zahlreichen Bewerbungen bei namhaften Firmen sehr schnell: fürs Berufsleben sind praktische Erfahrungen gefragt, die sie, frisch von der Schule, unmöglich vorweisen konnte. Eine Sackgasse? Mitnichten! Sie entschloss sich für eine Berufsausbildung - und wurde bei Alber fündig: Am 1. September 2005 begann sie ein Ausbildung zur Industriekauffrau.

Es war schon so etwas wie die Liebe auf den ersten Blick“, berichtet sie. „Bei Alber fand ich den Spaß am Beruf, den ich mir immer vorgestellt habe. Der Ausbildungsdurchlauf im Unternehmen ist sehr fundiert. Ich wurde sehr gut betreut und immer auch gefordert. Leistung zu bringen, entspricht meinem Naturell. Und weil hier im Unternehmen ein durchaus familiär zu nennender Umgang gepflegt wird, fühlte ich mich gleichwohl gut aufgehoben. Die Atmosphäre und die Unterstützung in den Abteilungen hat mich fast ein wenig beflügelt. Schon zu Beginn meiner Ausbildung interessierte mich die Exportabteilung, vor allem weil ich hier meine Sprachkenntnisse einbringen wollte“, erzählt sie.

Es war eine glückliche Fügung des Schicksal, dass in den letzten Ausbildungsmonaten ausgerechnet in der Exportabteilung eine Stelle frei wurde, erläutert sie zurückblickend im Gespräch mit der Redaktion. „Mit Leib und Seele fühlte ich mich berufen hier einzusteigen“. Und als ihrer Bewerbung auf die Stelle des Teamleiters im Dezember 2009 entsprochen wurde, „war mein berufliches Glück eigentlich perfekt“.

Ich versuchte schon während meiner Ausbildung immer mein Bestes zu geben, arbeite damals wie heute gern auf Augenhöhe mit meinen zum Teil älteren Kollegen und betrachte ständiges Dazulernen als Selbstverständlichkeit. Wer sich bei Alber, gleich in welchem Unternehmensbereich engagiert, wird von der Geschäftsleitung wahrgenommen und gefördert. Das geht aber immer auch einher mit dem Umstand gefordert zu werden“.

Und sie war und ist bereit, sich auch nebenberuflich weiterzubilden, pflegt ein besonderes Selbstverständnis für das so genannte lebenslange Lernen. In ihrer Freizeit hat sie sich zur geprüften Fachkauffrau Außenwirtschaft ausbilden lassen und im Juli 2012 das entsprechende IHK-Zertifikat erhalten.

Die besondere Herausforderung in ihrer derzeitigen Leitungsfunktion beschreib sie mit dem notwendigen Anspruch immer auf der Höhe der Zeit zu sein. „Das ist im Export nicht ganz leicht. Man bedenke nur die Tatsache, dass sich beispielsweise fast täglich Voraussetzungen und Rahmenbedingungen auf Grund europäischer Gesetzgebung verändern, vom Rest der Welt mal ganz zu schweigen“, sagt sie. Da kommen ihr ihre Hobbys - Reiten und Lesen - gerade recht. Hier findet sie Ausgleich und schöpft Kraft. hr

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