05.04.2013

Ideen, Eigenständigkeit und Verantwortung

Qualität ist und bleibt ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Und das gilt für alle Branchen. Bei Interstuhl in Tieringen wird deshalb das Qualitätsmanagement besonders ernst genommen.
 

Verantwortlich für diesen Bereich zeichnet ein junger Mann, ein Eigengewächs der Interstuhl-Ausbildung und -Förderung. „Wir begreifen diese Aufgaben als ganzheitlichen Prozess, vom Wareneingang bis zum fertigen Produkt und dem damit verbundenen Service“, so Michael Witkowski.

Er kam nach dem Abi vom Technischen Gymnasium in Schwenningen und entschied sich für ein duales Studium in Horb mit dem Ausbildungspartner Interstuhl. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit dem so genannten Q-Net, innerbetriebliche Netzwerke zur Qualitätssicherung. Da passen Bedarf und Wissen überein: „Mit meiner ersten Aufgabe nach meinem Abschluss im Einkauf, zuständig für den Bereich Asien und Osteuropa, konnte ich auch als Projektmanager mein Wissen in Sachen durchgängiger Qualitätsicherung einbringen und ein entsprechendes Netzwerk aufbauen. Denn Qualitätssicherung beginnt mit dem Einkauf, der Wareneingangskontrolle, haptische wie labortechnische Prüfungen“.

Und damit ist die Prozesskette noch nicht geschlossen. Servicetechniker im Außendienst zählen zu den besten Garanten eines Qualitätssicherungssystems, so Witkowski. „Sie informieren beispielsweise über Haltbarkeit von Produktteilen die dann in die kostruktive Weiterentwicklung von Produkten oder in Neuentwicklungen einfließen“. Deshalb verantwortet Witkowski seit 2011 als Leiter Qualitätswesen die Wareneingangsprüfung wie den Außendienst der Servicetechniker. Im Jahre 2005 hatte er seine Ausbildung begonnen und bildet sich nebenberuflich weiter. Was seinen ganz persönlichen beruflichen Erfolg ausgemacht hat? „Interstuhl fordert und fördert den beruflichen Nachwuchs umfassend. Das gefällt mir. Klar, ich muss entscheidend dazu beitragen: mit Engagement, Konstanz, dem Willen zu Leistung und auch privater Weiterbildung“, fast wie bei Squash, seinem Hobby.

In gleicher Weise unterstreicht Martina Monika Schneider rückblickend ihre bisherige erstaunliche Laufbahn. Sie „kam eigentlich per Zufall zu Insterstuhl“, wie sie sagt, und ist heute Projektleiterin Forschung und Entwicklung sowie IHK-zertifizierte Ausbildungsbeauftragte. Nach einen Praktikum hatte sie sich „aus Begeisterung für das Unternehmen“ als technische Zeichnerin beworben und die Ausbildung im Jahre 2001 abgeschlossen. In weiteren Schulungen entwickelte sie sich zur Konstrukteurin, die mit computergestützten Anwendungen beispielsweise neue Stühle entwickelt und bis zur technischen Realisation begleitet. Schon während ihrer Ausbildung hat sie einen Stuhl entworfen, der heute im Programm von Interstuhl weltweit zu haben ist.

Als Leiterin koordiniert sie zurzeit mehrere Produktentwicklungen und Umsetzungen gleichzeitig, von der Idee bis zur Marktreife und bildet sich parallel weiter: mit einem Fernstudium zum Projektleiter und der Option des Studiums zum Wirtschaftsingenieur mit Schwerpunkt Maschinenbau. ?„Die mir bei Interstuhl gegebenen Möglichkeiten finde ich toll.“ Ob all das nicht alles ein wenig viel sei auf einmal? „Ganz und gar nicht. Ich liebe Geschwindigkeit, beim Sprint in der Leichtathletik wie beim Autofahren - und eben im Beruf“. Hut ab, Frau Schneider!

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