19.02.2013

Was ist da nur schief gelaufen?

von Nils Horst  

Die Großbaustelle am Berliner Flughafen, das Aushängeschild, wird zum Spottobjekt der Republik. Kein Tag vergeht, an dem man nicht neue Details erfährt. Ein neues Phänomen für Deutschland, hat uns doch die Vergangenheit gezeigt, dass es doch grundsätzlich nicht unmöglich ist, einen Flughafen pannenfrei zu erweitern oder ihn auf der grünen Wiese neu zu bauen (Beispiel München). Was also ist in Berlin schief gelaufen? Der Flughafen-Neubau ist ja nicht die einzige Großbaustelle mit enormen Kostensteigerungen. Auch die Großprojekte Elbphilharmonie und Stuttgart 21 arten aus. Was wurde in der Vergangenheit geschimpft über die Bauarbeiten in Athen für Olympia oder auch den Stadionneubauten zur Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Nun sind es also wir selbst, die nach außen ein nicht gerade gutes Bild in Sachen Großbaustellen abgeben. International wird an unsrer Zuverlässigkeit gezweifelt. Ja, das Flughafen-Debakel in Berlin schadet dem Ruf Deutschlands. Nun müssen auch noch, man stelle es sich vor, 1000 Bäume gefällt werden, die falsch gesetzt wurden. Es war nur eine Frage der Zeit, bis „Köpfe rollen“. Die neuen sollten sich nun Zeit nehmen und keinen weitern vorschnellen Eröffnungstermin nennen. Doch eines können sie nicht rückgängig machen: Das Gelächter und den Spott, den sich die Führungsriege in der vergangenen Zeit erarbeitet hat und international sicherlich belächelt wird .

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