Sanierungsbedarf vorhanden

Neben den Schulberichten überreichen Rektoren auch Wunschzettel

Schömberg, 03.12.2010 von Andreas Westerhausen

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Im Mittelpunkt der Schömberger Gemeinderatssitzung standen die Berichte der Rektoren Otto Lander, Wolfgang Fiderer und Uli Müller. Gleichzeitig trugen sie ihre Wunschliste bezüglich des Haushaltes 2011 vor.

Den Anfang machte Rektor Otto Lander von der Grundschule Schörzingen. Bei ihm sind Schülerzahlen um sechs auf 88 Schüler gesunken. Lehrerstundenmäßig ist der Pflichtbereich abgedeckt. Zusätzlich habe er noch vier Stunden für Musikunterricht sowie vier Stunden für Schwimmunterricht genehmigt bekommen, um das schuleigene Profil „Musik und Sport“ weiter zu schärfen. Neben Experimentierkästen, der Renovierung des Werkraumes steht bei ihm noch eine Schulsekretärin auf der Wunschliste.

In seinen Ausführungen zeigte sich Wolfgang Fiderer erfreut, dass an der Schömberger Grundschule die Schülerzahl auf 218 Schüler um 4,8 Prozent gestiegen sei. Im Moment steht an der Schule kein freier Raum mehr zur Verfügung. Die weiter fortschreitende Individualisierung des Unterrichts sorgt für vermehrten Raumbedarf. 16 Lehrkräfte und eine pädagogische Assistentin decken 300 Wochenstunden ab. Mit dem Programm „Ländlicher Raum“ strebt er an, in Schömberg eine Frühförderung für zurückgestellte Kinder zu installieren. Seine Wunschliste habe er zusammen mit Realschulrektor Uli Müller formuliert, der diese dann auch vorstellen werde.

Auch Rektor Uli Müller vermeldete keine Schülerverluste. Seit dem G 8 kommen pro Schuljahr zehn bis zwölf Schüler vom Gymnasium an die Schömberger Realschule um dort die Mittlere Reife zu machen. Zur Zeit habe die Realschule 362 Schüler in 14 Klassen. Durch sinkende Klassenteiler können es schon bald 15 Klassen sein und deutete damit weiteren Raumbedarf an. Dabei sprach er auch den Probenraum der Stadtkapelle über der Mensa an, der bisher nicht von der Schule genutzt werden könne. Rektor Müller stützt sich in dieser Sache auch auf die Aussage des Albstädter Schulamtes, dass vom Land geförderte schulische Räume vorrangig für schulische Zwecke zur Verfügung stehen. Dieses Problem habe der Schulträger nun zu lösen.

Desweiteren sprach er die Nachfolgeregelung von Hausmeister Heinemann an, der nächstes Jahr ausscheidet. Hier wäre es wünschenswert, wenn der Nachfolger eine längere Einarbeitungszeit erhielte. Ein weiterer Wunsch wäre Ein-Euro-Jobber zur Unterstützung des Hausmeisters. Zum Schluss wies er mit ein paar prägnanten Bildern auf den dringenden Sanierungsbedarf des gesamten Schulzentrums hin.

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