Gemeindehalle in neuem Gewand

Für den Weilener Gemeinderat steht die Sanierung der Mehrzweckhalle auf der Tagesordnung

Weilen u.d.R., 11.11.2010

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Die Weilener Halle hat mittlerweile 27 Jahre auf dem Buckel. Nach Besichtigung und Bewertung stellte Bauingenieur Peter Kölmel dem Gemeinderat diese Woche fünf Sanierungsvarianten vor.

d. R. Kölmel berücksichtigte bei der Planung notwendigen Sanierungsmaßnahmen für den ersten Bauabschnitt. Als „Wunschliste“ bezeichnete er die Maßnahmen, die in den kommenden Jahren geleistet werden können, aber nicht unbedingt erforderlich seien. Das Ergebnis der erwarteten Kosten für die gesamte Sanierung war ernüchternd: mit über einer halben Million Euro würde dies zu Buche schlagen. Laut Bürgermeister Richard Ege dürfe der erste Bauabschnitt 250 000 Euro nicht übersteigen und sollte, je nach Finanzlage der Gemeinde, in den kommenden zwei bis drei Jahren erfolgen. Der Gemeinderat musste also Prioritäten setzen.

An der Längsseite erhält die Mehrzeckhalle durch eine moderne Fensterfront ihr neues Gesicht. Die bruchsicheren Scheiben können im oberen Bereich gekippt werden. Der Gemeinderat sprach sich aus Sicherheitsgründen gegen Fenster im unteren Bereich der Fläche aus, die ganz geöffnet werden können. Aktuelle Sportvorschriften erfordern zudem neue Prallwände in der Halle. In diesem Zuge sollen auch die Tore zu den Geräteräumen erneuert werden, um sich optisch und funktionell ins Gesamtbild zu integrieren, das in hellem Holz gefertigt wird. Ebenso werden im ersten Teil der Sanierung die neue Eingangstüren außen und innen eingebaut. Zum Wetterschutz für Gebäude und Besucher soll es künftig außerdem ein Vordach geben.

In einem zweiten Bauabschnitt, dessen Umsetzung der Bürgermeister auf einen Zeitraum von etwa fünf Jahren ansetzt, beinhaltet ergänzende Maßnahmen oder Punkte von der „Wunschliste“. Hierzu gehören eine neue Hallendecke inklusive Beleuchtung, neue Fliesen im Flur und Eingangsbereich, die Neugestaltung der Sanitäranlagen sowie neue Fenster im restlichen Teil der Halle, wie beispielsweise an der Giebelseite. Diese Maßnahmen müssen laut Kölmel mit rund 150 000 Euro einkalkuliert werden.

Bis Ende November bereitet der Bauingenieur nun konkret die Inhalte und Kosten der Bauabschnitte auf, für die in der Gemeinderatssitzung „eine grobe Richtung festgelegt wurde“, so Bürgermeister Richard Ege.

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