Gesucht: Neue Country-Tänzer

Belohnung: Spaß und Bewegung – Teilnehmer für erste Line-Dance-Gruppe gesucht

Balingen, 04.11.2010 von Jasmin Alber

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Die Tanzform „Line Dance“ ist im Zollernalbkreis noch wenig bekannt. Das Projekt einer neuen Tanzgruppe unter der Leitung von Wilfried Eimann soll dies ändern.

„Mit mehreren tausend Tanzarten ist Line Dance sehr vielfältig“, beschreibt Eimann sein Projekt. Verschiedene Musikstile, die vom klassischen Countrysong über griechische Weisen bis hin zu Rock'n'Roll oder Samba reichen, machen diese Form des Tanzens sehr abwechslungsreich. Das authentische Countryfeeling bleibt aber dennoch erhalten. „Das Besondere am Line Dance ist die Toleranz innerhalb der Gruppe. Jeder kann mitmachen, ob alleine oder zu zweit“, so Eimann.

Die Tänzer lernen nach und nach die Schritte und Schrittfolgen des Line Dance kennen. Pro Jahr können nach Eimanns Erfahrung etwa 13 bis 14 Tänze einstudiert werden.

Der gebürtige Balinger Wilfried Eimann nennt sich selbst einen „Quereinsteiger“ und kam durch die Volkstanzgruppe Frommern zum Tanzen. Er lebte mehrere Jahre in der Nähe von Leipzig in Sachsen und engagierte sich dort für den gemeinnützigen Verein „Fun*Fabrik“, der verschiedene Tanzgruppen unterhielt. Begeistert übte er Line Dance aus und lobte den Zusammenhalt der Gruppe, der trotz vieler organisatorischer Schwierigkeiten gut funktionierte. Aus familiären Gründen kehrte er Anfang dieses Jahres nach Balingen zurück und möchte hier nun einen ähnlichen Verein aufbauen.

Für die Line-Dance-Gruppen werden viele Tänzer gesucht. Der Initiator Wilfried Eimann betont, dass wirklich jeder mitmachen könne – vom Schulkind bis zum Rentner,. Beim Line Dance, das ursprünglich aus den USA stammt, ist zudem kein fester Tanzpartner notwendig. Einzelne Personen können neben- und hintereinander tanzen.

Die ersten Schnupperkurse am 7. und 14. November, jeweils um 15 Uhr, finden übergangsweise im Gemeindehaus der Heilig-Geist-Kirche in Balingen statt. „Ich suche immer noch nach Trainingsräumen, die möglichst billig zu mieten sind“, erklärt Eimann. „So können auch die Mitgliedsbeiträge gering gehalten werden und das ist mir ein großes Anliegen.“ Dies müsse kein Tanzsaal sein, auch ein Nebenzimmer in einem Gasthaus oder ein Klassenzimmer genügten.

Für die Zukunft wünscht sich Wilfried Eimann viele Teilnehmer, die Spaß am Tanzen haben. Die Kurse sollen künftig ein Mal wöchentlich stattfinden, Grundkenntnisse seien nicht erforderlich. Der Organisator wünscht sich nach der Startphase außerdem Auftritte bei lokalen Ereignissen und Feierlichkeiten. Für die „Fun*Fabrik“ organisierte Eimann schon große Tanzfestivals mit 23 Tanzgruppen und 280 Teilnehmern. Er pflegt viele Kontakte zu ähnlichen Tanzgruppen in ganz Europa, sodass beispielsweise internationale Jugendbegegnungen auf den Plan stehen können. „Gemeinsame Freizeitgestaltung, wie Ausflüge oder Grillen, sollen natürlich auch nicht zu kurz kommen“, so Eimann.

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