Landräte: Wir brauchen „Stuttgart 21“
Zollernalbkreis, 08.10.2010
Die Landräte aus Reutlingen, Tübingen, Sigmaringen und dem Zollernalbkreis üben den Schulterschluss: „Stuttgart 21“ müsse so bald wie möglich realisiert werden. „Dies dient der Region“, so Joachim Walter (Tübingen), Thomas Reumann (Reutlingen), Günther-Martin Pauli (Zollernalbkreis) und Dirk Gaerte (Sigmaringen). „Stuttgart 21“ sei ein über viele Jahre hinweg vorbereitetes Jahrhundertprojekt. Im Schienenbereich habe das Land dringenden Nachholbedarf. Dies solle mit „Stuttgart 21“ ein Stück weit ausgeglichen werden, heißt es in der Erklärung. Bei der Diskussion werde immer wieder vergessen, dass an dem Projekt auch die Interessen ganzer Regionen hängen. Im Bemühen, deutliche Qualitätsverbesserungen zu erreichen, die bis in den ländlichen Raum hinein „spürbar“ sind, biete „Stuttgart 21“ einzigartige Chancen. Deshalb sprechen sich die Landräte für eine rasche Realisierung aus. Es gehe nicht nur darum, dass Ergebnisse langjähriger Verfahren und die Entscheidungen demokratisch legitimierter Gremien akzeptiert werden sollten, sondern auch um die einzigartige Chance für den Schienenverkehr in Baden-Württemberg. Die vollständige Erklärung gibt es auf unserer Homepage www.zak.de.
