Wehrmänner dürfen nun bauen

Für ihr Bauprojekt in der Dreschhalle krempelt die Truppe um Christopf Huber ihre Ärmel hoch

Rosenfeld-Heiligenzimmern, 06.10.2010 von Rosalinde Conzelmann

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Nachdem der Gemeinderat sein Okay gegeben hat, fehlt jetzt nur noch die Baugenehmigung. Danach kann die Heiligenzimmerner Wehr die Ärmel hochkrempeln und mit dem Umbau der Dreschhalle beginnen.

„Wir freuen uns riesig, dass wir nun anfangen können mit unseren Bauplänen“, sagt Abteilungskommandant Christoph Huber. Denn der Umbau der Dreschhalle zu einem Mannschaftsraum ist ein altes Thema bei der rührigen Mannschaft.

Bereits 2002 gab es in den Reihen der Wehr die ersten Überlegungen, wie die beengte Unterbringung im Feuerwehrmagazin behoben werden könnte und welche Erweiterungsmöglichkeiten sich anböten. Der Umbau der angrenzenden Dreschhalle erschien als die sinnvollste Lösung. Die Abteilung, die 28 aktive Mitglieder, darunter eine Frau, zählt, beließ es jedoch nicht nur bei Überlegungen. Aus den eigenen Reihen wurden Umbaupläne gefertigt, die aber dann von Seiten der Stadt aus Kostengründen abgelehnt und auf Eis gelegt wurden.

Dieses Jahr hat die Wehrabteilung mit Unterstützung des Ortschaftsrates einen erneuten Vorstoß gewagt und auf die Realisierung des Umbaues gedrängt. Welch großen Stellenwert das Bauvorhaben für die Wehr hat, unterstreicht der eigene Arbeitseinsatz, den die Truppe um Huber bringen möchte. Die Wehrmänner wollen nämlich rund die Hälfte der Kosten des 100 000-Euro-Projektes über Eigenleistung einsparen.

Die Stadt Rosenfeld hatte ihre Zusage von der Zuschussfrage abhängig gemacht. Nachdem im Frühjahr der positive Bescheid über eine Förderung in Höhe von rund 40 000 Euro aus Landesmitteln eingegangen ist, hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung das Bauvorhaben durchgewunken und sich bereit erklärt, die Materialkosten für den Umbau zu übernehmen. Insgesamt sind im diesjährigen Etat 50 000 Euro eingestellt, abzüglich des Zuschusses bleiben an der Stadt rund 10 000 Euro hängen. Die Erteilung der Baugenehmigung auf dem Landratsamt dürfte eine reine Formsache sein. Läuft alles nach Plan, „können wir im Frühjahr anfangen“, freut sich Huber, der noch diese Woche im Ausschuss einen Fahrplan für das Bauprojekt erstellen wird.

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