Schule gut aufgestellt

Viele neue Schüler und Lehrer an der Grund- und Werkrealschule

Schömberg, 06.10.2010

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Das neue Schuljahr an der Schömberger Grund- und Werkrealschule startet mit einer Vielzahl neuer Schüler und dreizehn neuen Lehrkräften.

Das neue Schuljahr begann an der Schömberger Schule nicht nur unter dem neuen Namen Grund- und Werkrealschule, sondern brachte diesbezüglich auch viele organisatorische und personelle Veränderungen mit sich.

Schulleiter Wolfgang Fiderer trägt nun die Verantwortung für drei Schulstandorte und 22 Schulklassen. Die Grundschule im Schulweg in Zentrumsnähe besuchen 220 Grundschüler in 10 Klassen, die neue Werkrealschule am Schulzentrum in der Schillerstraße 180 Schüler in 9 Klassen und an der Außenstelle in Dotternhausen gehen 43 Schülern in 3 Klassen zur Schule.

Um einen reibungslosen Schulbetrieb sichern zu können wurde das Schulleitungsteam mit Rektor Wolfgang Fiderer und Konrektor Lothar Gengenbach um zwei weitere Lehrkräfte aufgestockt.

Konrektor Wolfgang Rothfuß koordiniert an der Außenstelle in Dotternhausen die Schulleitungsaufgaben und unterrichtet als Fachlehrer in den Naturwissenschaften an beiden Standorten. Bertold Pfeffer ist neben seiner Klassenlehrerfunktion für Teilaufgaben in der Schulleitung an der Werkrealschule zuständig; Konrektor Lothar Gengenbach zeichnet für die Grundschule verantwortlich. Der neue Geschäftsverteilungsplan soll allen am Schulleben Beteiligten die Zuständigkeiten der verschiedenen Aufgabenfelder aufzeigen.

57 neue Schüler besuchen in diesem Schuljahr die Werkrealschule an den beiden Standorten. 13 neue Lehrkräfte unterrichten 440 Schülerinnen und Schüler an der Schömberger Schule.

Die Mehrzahl der Hauptschullehrer der Schlossbergschule Dotternhausen konnten an der Schömberger Schule übernommen werden.

Ergänzt wurde das Personal durch Kolleginnen und Kollegen aus umliegenden Hauptschulen, (die mit Ablauf des vergangenen Schuljahres geschlossen wurden) und neu eingestellte Lehrerinnen und Lehrer, die ihren Dienst in Schömberg antraten. An der Grundschule konnte außerdem eine weitere pädagogische Assistentin, Nicole Gnad eingestellt werden.

„Gestärkt“, so Wolfgang Fiderer, „gehen wir die neuen Aufgabenstellungen an. Viele Abläufe gilt es nun zu optimieren auch in Absprache mit der Realschule“.

Zwischen drei doppelstündigen Unterrichtsblöcken gibt es nun zwei große Pausen. Die Fünfminuten-Pausen zwischen den einzelnen Stunden wurden abgeschafft.

Die positiven Auswirkungen sind bereits spürbar. Im Schulhaus geht es seitdem wesentlich ruhiger zu, trotz der 545 Schüler, die täglich am Schulzentrum in der Schillerstraße den Unterricht besuchen.

Seit der vergangenen Woche ist auch an der Außenstelle in Dotternhausen das Mittagessen und ein Betreuungsangebot angelaufen. Die Schulsozialarbeit unter der Federführung von Eike Kloka startete auch in den Außenklassen mit einem Kennenlern-Projekt, das den Schulstart in den neuen Klassen erleichtern soll.

„Wir machen uns auf den Weg von der Ganztagesbetreuung zur Ganztagesschule. Unsere Schule soll für unsere Schülerinnen und Schüler als Lebensraum erfahren werden, der ganzheitliches Lernen ermöglicht und auch die Betreuung nach dem Unterricht der Schüler gewährleistet“, betont Rektor Fiderer. Bis dahin sei es jedoch noch ein langer Weg. „Diesen Weg können wir nur gemeinsam gehen mit der Unterstützung aller am Schulleben Beteiligten, den Schülern, den Lehrkräften, der Schulsozialarbeit, die der Eltern und auch die des Schulträgers, der für die räumlichen und sächlichen Rahmenbedingungen verantwortlich zeichnet“.

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