„Unsere Familien warten darauf“

Bald „U 3-Betreuung“ für Rosenfelder Kinder

Rosenfeld, 28.09.2010 von Rosalinde Conzelmann

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Der Gemeinderat hat am Donnerstag mit dem Baubeschluss für die Sanierung und Erweiterung des Kindergartens „Regenbogen“ auch das Startsignal für die so genannte „U3 Betreuung“ gegeben.

„U3“ steht für Kinder unter drei Jahren, die nach der umfangreichen Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahme im Kindergarten „Regenbogen“ in der Kernstadt aufgenommen werden können. Die Gesamtkosten für den Erweiterungsbau und die energetische Sanierung liegen bei rund 1, 1 Millionen Euro. Aus dem Topf des Landessanierungsprogrammes gibt es 283 000 Euro Zuschuss. Zudem fördert das Land die Schaffung dieser Betreuungsplätze, die in Rosenfeld zentral für alle Ortsteile im Kindergarten „Regenbogen“ eingerichtet werden sollen. Der Gemeinderat hat die Pläne des Architektenbüros „Schempp, Mohl und Partner“ bereits befürwortet, am Donnerstag stellte Planer Pasquale Ninivaggi noch kleine Änderungen vor, die alle auf Zustimmung stießen.

„Das ist eine überzeugende Konzeption“, lobte Dr. Hans Leidig die Planer. „Wir müssen den Schritt endlich wagen, unsere Familien warten darauf“, meinte Dr. Volker Seibel. Er plädierte deshalb auch dafür, die Maßnahme in einem Bauabschnitt durchzuziehen. Kindergartenleiterin Gabi Arnold, die auf der Zuhörerbank saß, bezeichnete den Entwurf als sehr ansprechend. „Wir müssen jetzt noch überlegen, wie wir gestalterisch den Bereich für die kleineren Kinder abheben.“ Sie und ihr Team würden hier ja auch Neuland betreten.

Kritisch hinterfragt wurde der Fahrplan. Das Planungsbüro will mit den Abrissarbeiten in den Sommerferien 2011 beginnen. Danach soll der Neubau erstellt werden, während der Kindergartenbetrieb im alten Gebäude läuft. Während der Altbausanierung sollen die Kinder dann in den Neubau umziehen. „Das wird nicht funktionieren“ prophezeite Wilhelm Müller. Deshalb müsse man sich jetzt schon Gedanken über ein Ausweichquartier machen. „Wir denken schon, dass wir das so durchziehen können“, meinte Ninivaggi. Der Baubeschluss fiel einstimmig aus. Jetzt kann die Stadt als nächsten Schritt die Förderanträge stellen.

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