3,1 Millionen Euro verbaut

Stadtkernsanierung mit Eigendynamik

Rosenfeld, 25.09.2010 von Rosalinde Conzelmann

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„Das Ergebnis zeigt sich beim Gang durch die Altstadt“, stellte der Bürgermeister stolz fest. Bislang sind 3,1 Millionen Euro in die Stadtkernsanierung geflossen. Nicht genug, die Stadt beantragt wieder „Nachschub“.

Thomas Miller hatte in der Sitzung am Donnerstag zu diesem Tagesordnungspunkt Mike Lux von der Stadtentwicklung (Steg) eingeladen. Die Steg ist für der Betreuung und Abwicklung des Landessanierungsprogrammes (LSP) in Rosenfeld verantwortlich. Lux gab einen informativen Sachstandsbericht ab. Rosenfeld wurde 2003 in das Programm aufgenommen, der Startschuss fiel dann ein Jahr später. Der ursprüngliche Förderrahmen lag bei 1,6 Millionen Euro. Da die Nachfrage groß war und auch zahlreiche private Bauherren diese Chance zur Sanierung nutzten, wurde in allen Ecken und Enden der Stadt gebaut. Deshalb beantragte die Stadt in den Jahren 2008, 2009 und 2010 weitere Aufstockungen, die vom Land alle positiv beschieden wurden und insgesamt konnten so bislang 3,1 Millionen Euro verbaut werden. Davon trägt das Land 60 Prozent, 40 Prozent übernimmt die Stadt.

Wie der Steg-Projektleiter weiter mitteilte, wurden bislang von der Kommune zwei Abbrüche und zwei Sanierungsmaßnahmen realisiert. Hier nimmt das Ursulahaus eine ganz besondere Rolle ein. „Das ist das Highlight der Stadtkernsanierung, um die sie viele Gemeinden beneiden, sie dürfen stolz darauf sein“, betonte Lux. Doch auch bei den privaten Maßnahmen hat Rosenfeld eine Sonderstellung: „Insgesamt sind es 20, vier sind noch am Laufen, das ist exorbitant viel für eine Gemeinde in dieser Größe und ein Sanierungsgebiet mit diesen Ausmaßen.“

Laut Lux stehen auf der Habenseite des Kontos noch rund 700 000 Euro. Die sind aber bereits verplant. Lux zählte die geplanten Projekte auf: der Abbruch des Gebäudes im Pfingsthaldeweg 3, die Umsiedlung des Stadtarchivs, die Kindergarten-Sanierung „Regenbogen“, der Ausbau des Parkplatzes in der Bickelsbergerstraße 7, der Abbruch eines Gebäudes in der Schlossstraße, weitere private Maßnahmen und als Zukunftsprojekt die Erschließung des Rosen- und Skulpturengartens. Unterm Strich braucht die Stadt noch 550 000 Euro, um die genannten Maßnahmen durchzuziehen.

Über diese Summe soll nun ein weiterer Aufstockungsantrag beim Regierungspräsidium gestellt werden. Schließlich soll die „tolle Eigendynamik, die das Programm entwickelt hat“, wie Miller feststellte, nicht gestoppt werden.

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