Regenfälle setzen Fußgängerbrücke zu
Kälberbachbrücke in Dotternhausen musste gesperrt werden – Drei Wochen wird saniert
Dotternhausen, 08.09.2010 von Siegfried Seeburger
Die zum Teil heftigen Regenfälle der letzten Monate haben auch den am Fuß des Plettenberg entspringenden „Kälberbach“ zeitweise zu einem reißenden Bach anschwellen lassen. Aber nicht nur der Bachlauf hat der Fußgängerbrücke, die das östliche Neubaugebiet mit dem Schul-, Sport- und Festhallenbereich sowie dem Ortszentrum verbindet, stark zugesetzt, sondern die Massen des „Schulbuckels“ haben mächtig auf die Seitenfundamente gedrückt.
Die Betonplatten, die mit dem Widerlager verbunden sind und der Brücke die notwendige Stabilität geben, hielten dem Druck nicht stand und lösten sich. Die schweren Brocken liegen jetzt im Bachbett. Zur genauen Feststellung des Schadens hat Bürgermeisterin Monique Adrian einen sachkundigen Brückenbauingenieur beauftragt. Dieser hat auch den Umfang der Sanierungsmaßnahmen erarbeitet.
Aus Gründen der Sicherheit musste die Fußgängerbrücke unverzüglich voll gesperrt werden. Zurzeit werden die Seitenfundamente neu betoniert. Edelstahlanker sollen dann die Fundamente mit den Widerlagern der Brückenplatte verbinden. Erst danach bestehe die Möglichkeit, die ins Bachbett gestürzten Betonteile mit schwerem Gerät herauszuholen.
Da die ganzen Maßnahmen während der Handwerkerferien akut wurden, sei es verhältnismäßig schwierig gewesen, geeignete Fachbetriebe kurzfristig zu bekommen, erläuterte Monique Adrian. Sie rechnet damit, dass der Fußweg und die Brücke über den „Kälberbach“ erst bis in etwa drei Wochen wieder freigegeben werden können.
