Leserbrief

Zum Thema „Stuttgart 21“: Protest hat das Land erreicht:

Andere Meinungen werden nicht akzeptiert

30.08.2010

40 000 sind gekommen von erwarteten 5 0000 Demonstranten, also wurde das Ziel verfehlt. Mir persönlich tut’s der Stuttgarter Kopfbahnhof. Die Gründe für einen Durchgangsbahnhof können mit der Weiterentwicklung der Stadt Stuttgart zu tun haben. Die möglichen Vorteile werden also in weiter Zukunft liegen. Wie zu lesen und zu hören ist, wurde die Zustimmung zu diesem Projekt in den gewählten Parlamenten getroffen, mehrere Gerichte haben Einwendungen nicht zugelassen. Trotzdem gibt es gewählte Politiker, die das nicht akzeptieren wollen. Es sind Politiker, die uns ständig einreden, wie wichtig Demokratie ist. Ich habe den Eindruck, dass diese nur eine Demokratie akzeptieren, die ihnen ins Konzept passt, Meinungen anderer und andere Mehrheiten werden nicht akzeptiert. Gott bewahre uns vor diesen Pharisäern. Das sind die wahren Totengräber der Demokratie. Einparteiensystem ist ihr Ziel, damit sie ihre ideologischen Ideen durchsetzen können. Einpeitscher und Aufhetzer sind das. Dazu kommen noch die „Experten“, deren Meinung darf ja nicht fehlen.

Wir leben in einem Land, in dem wir frei wählen dürfen, wir brauchen keine Angst vor Wahlfälschungen haben, wir haben Presse- und Redefreiheit, wir haben freie Berufswahl. Sollen wir das alles gefährden, nur wegen ein paar „Hanseln“, denen das alles nicht ins Konzept passt?

 

Rudi Teichmann, Geislingen

Oh, wie Recht Sie haben, Herr Teichmann

Ich wünschte, wir hätten viel mehr Mut, solchen wirköpfen, die heute S21 nicht wollen, morgen ist es etwas anderes und am Ende ist es die Demokratie, die diese Leute nicht wollen!!! Vor einigen Tagen habe ich den Chef - man kann ihn ruhig Diktator nennen - der deutschen Gruppe der Greenpeace gesehen, der frei herraus sagte, in der Tagesschau, dass seine Organisation NICHT auf demokratischer Basis steht. Er sagte hirarchisch, was einer Diktatur gleich kommt! Und zu meinem Schreck hat der Tagesschau-Mann keine Wort zu sagen gehabt. Offenbar passt das genau in die Gedankenwelt der ARD, Demokratie ist überfüssig für die. Aber was das ganze noch schlimmer macht, ist die Tatsache, dass die beiden großen stuttgarter Zeitungen schon auf der Seite des Rückschrittes sind. Stuttgart, die Stadt, in der das erste Auto der Weltgefahren ist, Württemb. das erste DEMOKRATISCH Land Deutschlands, ist dabei den einheimischen Terrorgruppen - die ALLE nicht demokratisch organisiert sind - das Zepter in die hand zu geben. Und die Stuttgarter medien sind Zeugen. Ist das ein Ruhm meine Damen und Herren Chef-Redakteure?
Josef Bujtor am 30.08.2010 11:21:15
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