Hallenbad öffnet in drei Wochen
Arbeiten befinden sich im Endspurt – Zum Schulbeginn soll geschwommen werden können
Albstadt-Ebingen, 26.08.2010 von Holger Much
Es ist eins der schönsten Bäder weit und breit, kein Wunder, dass der ovale Bau mit seinen Mosaiken und seiner charakteristischen, großflächigen Verglasung unter Denkmalschutz steht. Nur leider waren die Türen des Ebinger Hallenbades seit Beginn der Sommerferien 2009 geschlossen. Aus gutem Grund: unter der Deckenverkleidung wurde Asbest gefunden. Schnell mußte gehandelt werden.
Seither liefen die Arbeiten in vollem Gang. Nicht nur die Decke wurde als Auslöser der Schließung komplett erneuert und im Zuge der Arbeiten auch gleich wärmegedämmt und damit auf neuesten energetischen Standard gebracht. Auch die Fenster, ebenfalls nicht mehr die jüngsten, wurden ausgetauscht. Lange Zeit, erzählt Projekt- und Bauleiter Wolfgang Louis, habe es für dieses ungewöhnlich hohe und schmale Formate keine modernen, doppelverglasten Fenster gegeben. Nun können auch hierfür wärmegedämmte Fenster hergestellt werden, Maßanfertigungen von über 300 Kilo pro Scheibe.
„Dadurch“, ergänzt Stadtwerkechef Detlef Vogel, „konnten wir – Fenster und Deckenisolierung zusammengenommen – rund die Hälfte des bisherigen Energieverbrauches im Hallenbad einsparen“. Und das Asbest ist selbstverständlich auch weg.
Die Arbeiten befinden sich momentan in der Endphase. Wenn alles so weiterläuft wie geplant, schätzen Detlef Vogel und Wolfgang Louis, dann kann das runderneuerte Ebinger Hallenbad in drei Wochen, passend zum regulären Schulanfang, wieder die Türen öffnen.
