DHB-Pokal: HBW erwartet Gummersbach

Balingen, 24.08.2010 von Marcus Arndt

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In der zweiten Runde um den DHB-Pokal trifft der Balinger Handball-Bundesligist auf den Ligakonkurrenten Gummersbach. „Zumindest ein Heimspiel“, bilanzierte HBW-Coach Dr. Rolf Brack kurz.

Es ist wie so oft im Leben: Der Blickwinkel ist entscheidend. „Zumindest bleiben uns die Reisestrapazen erspart“, sagt Balingens Trainer nach der gestrigen Auslosung in Dortmund. Unwumunden räumt der Sportwissenschaftler von den Fildern allerdings ein: „Es hätte auch einfacher sein können.“ Dieser Meinung schließt sich Axel Geerken gerne an. „Es hätte natürlich besser kommen können. Erstens gegen einen Erstligisten und zweitens auswärts, das ist nicht unbedingt ein Glückslos“, so der Gummersbacher Geschäftsführer, „aber es ist wie es ist, wir haben auch in Balingen die Chance zu gewinnen und wollen weiterkommen.“ Übrigens: Sport 1 übertragt die Pokalpartie in Balingen live.

Über die zweite Runde im nationalen Pokalwettbewerb, die en gros am 22. September ausgespielt wird, hat sich Brack noch keine allzu großen Gedanken gemacht. Sein Fokus gilt dem Saisonstart gegen die Rhein-Neckar Löwen am kommenden Samstag (28. August, 19 Uhr, SparkassenArena). Dass es eine Woche später im Punktspiel bereits gegen die Oberbergischen geht, sieht der 56-Jährige nicht unbedingt als Nachteil. „Mit Robert Gunnarsson und Viktor Szilagy haben zwei Leistungsträger den VfL verlassen“, fährt der Balinger Kommandogeber fort, „ich kann momentan nur sehr schwer einschätzen, wie stark Gummersbach ist.“ Auf den ersten Blick etwas schwächer als in der Vorsaison, so Brack weiter, „aber das kann auch täuschen. . .“ Schließlich hat sich der EHF-Cup-Sieger mit Josip Valcic und Vjenceslav Somic von RK Zagreb sowie Igor Anic (früher Kiel) und Patrick Wiencek (Essen) gezielt verstärkt und sinnvoll ergänzt – und ist in der Breite besser besetzt als in der Vorsaison. „In der Abwehr sind wir sicherlich nicht schwächer“, urteilt VfL-Coach Sead Hasanefendic, „aber im Angriff haben wir an Durschlagskraft verloren. Das war unser Herzstück.“ Und so hält sich der „Trainer des Jahres“ im Postulieren ehrgeiziger Vorgaben zurück. Einzig im Pokalwettbewerb sei es das große Ziel, sagt Hasanefendic, „zum dritten Mal in Folge das Final Four zu erreichen!“

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