Blick in die Uranfänge der Alb

Geologische Tour mit Überraschungen: Albguide Fritz Lörcher führt um Nank und Lammerberg

Albstadt-Ebingen, 21.08.2010

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Kommenden Montag, 23. August, 17.30 Uhr, ist Treffpunkt zu einer tiefgründigen Tour. Albguide Fritz Lörcher führt über Tailfingens Höhen und gestattet geologische Blicke in die Uranfänge der Alb.

Nachdem es bei der jüngsten Tour der ZAK-Sommerwanderung interessantes und historischen in und um Laufen zu entdecken galt, starten die ZAK-Wanderer am kommenden Montag zu einer erneut ganz besonderen Tour.

Wieder laden die Stadt Albstadt und der ZOLLERN-ALB-KURIER zu einer Wandertour rund um Albstadt ein, um sich jeweils ein Stück interessanter und wunderschöner Natur, Kultur und Geschichte auf Schusters Rappen zu erlaufen.

Diesmal trifft man sich, wie immer um 17.30 Uhr, auf dem Parkplatz Schafbühl, gegenüber der Gaststätte „Schlitzohr“. Die Führung der Wanderung hat Alb-Guide Fritz Lörcher, die Wanderzeit würde rund zwei Stunden betragen. Thema von Fritz Lörchers Tour ist: „Geologie an praktischen Beispielen der Zollernalb“. Vom Wanderparkplatz zwischen Nank und Schafbühl am Ortsausgang von Albstadt-Tailfingen Richtung Neuweiler zu erdgeschichtlichen Erlebnissen. Fritz Lörcher, seit über 30 Jahren als geologisch-paläontologischer Präparator, wartet, so hat er versprochen, mit einigen Überraschungen aus seiner großen Erfahrungskiste auf.

Diese Tour, fast ein Spaziergang mit nur leichten Steigungen und ebensolchem Gefälle, führt in Halbhöhenlage um Nank und Lammerberg. Dabei informiert Fritz Löcher über die Entstehung der Landschaft der Schwäbischen Alb, insbesondere der Zollernalb in der Region Tailfingen, und gewährt somit einen spannenden wie informativen, seltenen Blick in die weit zurückliegenden Uranfänge unsrer Landschaft.

An praktischen Beispielen wird nachvollziehbar, durch welche Einflüsse die Landschaft geprägt und geformt wurde. Die Glazialgeschichte (Geschichte der Eiszeiten) und die Auswirkungen auf die Kuppenalb sind ebenso Themen der Wanderung wie Verwerfungszonen (der Zollerngraben), regionale Tektonik, vorgeschichtliche Entwässerungssituation und aktuelle Konkurrenz der Flüsse Neckar und Donau.

Imposante Ausblicke über die Zollernalb, Einblicke in Täler und Taleinschnitte ergänzen das Spektrum dieser Alb-Guide-Tour. Das Thema der „mysteriösen Betonsäulen“ – siehe auch unser Artikel auf der Seite Albstadt – wird ebenfalls für Spannung sorgen.

Während die ZAK-Wanderer also auf den Spuren der Geologie wandeln, wieder in Begleitung eines DRK-Fachmannes, bereiten die freundlichen Helfer der Stadtverwaltung am Ziel das gewohnt deftige Vesperbuffet her. Würzige Wurst, kräftiges Brot, Senf, Äpfel und Bananen führen den vom Wandern eventuell ermüdeten Gliedern neue Energie zu.

Die staubigen Kehlen werden von den flüssigen Wohltaten der Lehner-Brauerei aus Rosenfeld, der Imnauer Fürstenquelle sowie von Saft-Stingel aus Weilstetten erfrischt. Solchermaßen mit einem leckeren Mahl versorgt, genießen die Wandersleut' traditionsgemäß den gemütlichen Ausklang, um zu plaudern und die Erlebnisse der Wandertour Revue passieren zu lassen.

Die nächste Tour am Montag, 30. August, führt unter Führung von Alb-Guide Axel Mayer. Wanderzeit beträgt rund 1,75 Stunden. Vom Startpunkt am Ausstellungsgelände Lagenwand in Albstadt-Tailfingen geht die Wanderung über die „Schöne Eggert“ durch das „Hinteres Rossental. Am Kugelwälde geht es über Hornau zum Paradiesgärtle und in Richtung Pfeffingen zum Kornberg und weiter über einen Wiesenweg geht es wieder dem Ausgangspunkt zu.

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