Der Amateur-Mountainbiker hat ein bescheidenes Ziel

Sparkasse Trans Zollernalb: Für Martin Kath steht bei dem dreitägigen Etappenrennen der Spaßfaktor im Vordergrund

Balingen, 19.08.2010 von Zora Bombach

Anzeige
Am 17. September startet die Sparkasse Trans Zollernalb. In loser Serie begleiten wir fünf Teilnehmer bei ihren Vorbereitungen für das dreitägige Etappenrennen, heute Martin Kath aus Balingen. Für ihn zählt nur, im Ziel anzukommen.

Gerade hat Martin Kath seinen Sommerurlaub hinter sich. Dreimal pro Woche ist der 44-jährige Hobby-Biker in dieser Zeit auf seinen Drahtesel gesessen, um sich auf die Trans Zollernalb vorzubereiten. „Ich fahre schon das ganze Jahr über und habe bisher etwa 1 500 Kilometer runtergespult“, beschreibt Kath sein Training.

Für den Balinger Mountainbiker stehen Spaß und der Fitnessgedanke im Vordergrund. „Sich in der freien Natur zu bewegen, das spornt mich beim Radfahren an“, sagt er. Vor drei Jahren kam er deshalb zum Mountainbiking. Mittlerweile macht es dem gelernten Bankkaufmann soviel Spaß, dass er sich jede Woche mit fünf Freunden trifft, um bei Sonnenschein oder Regen die Trails unsicher zu machen. Nebenher spielt Kath in der TSG Balingen Fußball, denn auch das hält ihn fit.

„Hauptsache ankommen“, nennt der Bankkaufmann sein bescheidenes Ziel für die Trans Zollernalb. „Ich habe nach wie vor Zweifel, ob ich alle Etappen schaffe“, meint Kath. Schließlich sei er ein „absoluter Amateur“. Sein allererstes Rennen hat er mit dem Albstadt-LBS-Bike-Marathon erst vor wenigen Wochen bestritten. Nach sechs Stunden bei 38 Grad Celsius kam der 44-Jährige Sportler ins Ziel. „Es war eine Quälerei, aber ich habe die Strecke ohne Krämpfe überstanden“, erklärt er zufrieden.

Die Trans Zollernalb soll Kaths erstes Rennen über mehrere Tage sein. „Ich kann meine Leistung ganz gut einschätzen“, meint der Fahrer, der in der Hobbywertung an den Start gehen wird. „Am dritten Tag stoße ich wohl an meine Grenzen“, ist er sich sicher. Dennoch ist es keine Frage, dass er bei dem dreitätigen Etappenrennen startet: „Ich sehe es nicht als Wettkampf. Der Spaßfaktor steht absolut im Vordergrund“, betont er.

Für die letzten Wochen vor dem Rennen hat sich Martin Kath die Streckenführung aus dem Internet rausgesucht: „Bisher bin ich noch keinen einzigen Streckenabschnitt abgefahren“, gibt er zu. Mit seiner Gruppe sind aber kleinere Teile für die kommenden vier Wochen eingeplant. „Wir wollen auf jeden Fall den Plettenberg hoch, das ist mit die schwierigste Steigung“, weiß der Mountainbiker. Für das Training sei es zwar optimal, einmal alle Strecken zu fahren, räumt er ein. Jedoch spiele da auch der Zeitfaktor eine Rolle: Als Bankkaufmann ist er ab heute wieder für seine Kunden im Büro und kann nicht mehr schon vormittags trainieren.

„Ich will noch so viele Kilometer wie möglich unter die Reifen bekommen, bevor ich bei der Trans Zollernalb an den Start gehe“, sagt Kath. Und obwohl er sich eher nach Lust und Laune als nach einem Trainingsplan vorbereitet, ist der begeisterte Sportler keineswegs nervös: „Wenn ich beim Rennen spüre, es geht nicht mehr weiter, dann höre ich auf“, gibt er sich vernünftig. „Die neue Chance wartet ja mit der zweiten Auflage des Rennens schon auf mich“, erklärt er zuversichtlich.

Optionen

Bilder (1)

Schlagworte

Ähnliche Artikel

Brutales Tempo setzt den Bikern zu

Balingen/Haigerloch, 18.09.2010

Artikel lesen

Der Start ist schon mal geglückt

Balingen/Haigerloch, 18.09.2010

Artikel lesen

HBW News auf´s Handy

Fußball

Anzeige

Der ZAK bei Facebook