Schwerpunkt Sicherheit

Neue Halle von Korn-Recycling wächst – Fertigstellung eventuell im Oktober

Albstadt-Ebingen, 07.08.2010 von Holger Much

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Die neue Sortieranlage der Firma Korn-Recycling wächst. Der Bau geht flott voran, wird größer als je zuvor. Zukünftig werden dieselben Aufgaben auf der doppelten Fläche erledigt: Aus Brandschutzgründen.

Nach dem großen Brand im Jahr 2009 legt Geschäftsführer Alexander Korn noch mehr Wert auf Brandschutz als zuvor.

Die große, direkt an der Straße gelegene Sortieranlage bestand vormals quasi aus einem einzigen, gigantischen Raum. Nun wird sie unterteilt durch vier Brandschutzabschnitte, relativ feuerfeste Kammern also, die es einem eventuell ausbrechenden Feuer unmöglich machen sollen, sich auszubreiten.

Zusätzlich entsteht hinter der Sortieranlage ein zweites, großes Gebäude, in dem einerseits die Anlieferung der Container stattfindet, andererseits die Lagerung der Ersatzbrennstoffe, die durch das Recycling gewonnen werden. Somit wird zusätzlich zu den Brandschutzabschnitten eine weitläufige räumliche Trennung zwischen laufenden Maschinen und dem endgültigen Ersatzbrennstoff erreicht. „Erneut entsteht mit der Anlage die verfahrenstechnisch modernste Anfallsortieranlage der Welt“, betont Alexander Korn. Nach einer ersten optischen Sichtung erfolgt die vollautomatisierte Trennung nach verschiedensten Materialien und Größen.

Aus einem Teil der Abfallstoffe wird ein qualitätsgesicherter Ersatzbrennstoff gewonnen, der, erklärt Alexander Korn, besonders für die Verwendung in Zement- und Kalkwerken geeignet ist. Doch bis es erneut soweit ist und die Arbeit in der neuen Sortieranlage beginnen kann, müssen die Bauarbeiten planmäßig weiterlaufen. Im Oktober, schätzen daher Geschäftsführer Alexander Korn und Wolfgang Kowalczyk, Assistent der Geschäftsleitung, könnte die Anlage in Betrieb genommen werden. Obwohl ein Großteil der 50 Mitarbeiter der Firma Korn in der Sortieranlage beschäftigt sind, wurde kein einziger Mitarbeiter entlassen. Die Verarbeitung des Recyclingmaterials wird im Rahmen eines Ausfallverbundes zwischenzeitlich von Partnerbetrieben übernommen – der nächste sitzt übrigens in München.

Sicherheit

Ich denke, es passiert nichts
alexander am 23.08.2010 15:48:06
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