Albstadt-Ebingen, 20.07.2010

Das Ziel heißt „ErVolksbank“

Volksbank Ebingen: Heute Vertreterversammlung – Dividende: 4,5 Prozent

Das Ziel heißt „ErVolksbank“
Das Jahr 2009 war von einer tiefgreifenden Neuausrichtung geprägt: Die Volksbank Ebingen legt bei der heutigen Vertreterversammlung in der Groz-Beckert-Messe Zahlen und Fakten auf den Tisch.

„Es war ein Jahr des Übergangs, in dem wir einen deutlichen Schritt nach vorn getan haben,“ sagte Stefan O. Bihler, Vorstandvorsitzender der Volksbank Ebingen, beim gestrigen Pressegespräch, bei dem neben Bihler auch sein Vorstandskollege Robert Kling und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Andreas Fandrich die blanken Zahlen des Jahresabschlusses näher erläuterten.

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr, als ein Jahresfehlbetrag von 5 Millionen zu Buche schlug, mit 849 000 Euro deutlich verbessert. Qualität, Kundennähe, Flexibilität, Kompetenz – das sind die Maximen, an denen sich die Volksbank Ebingen ausrichten will. Leitgedanke der Banker ist das Zukunftsprojekt „ErVolksbank Ebingen“. Dazu gehört eine veränderte Schwerpunktsetzung. „Wir wollen, dass für unsere Kunden die Qualität, die wir bieten, das entscheidende Kriterium ist,“ sagt Bihler. Ein weiterer Faktor ist die Konzentration aufs eigene Geschäftsgebiet. Und: Die Volksbank Ebingen legt Wert auf eine ganzheitliche Betreuung der Kunden. „Wir wollen dort beraten, wo die Kunden einen Bedarf haben, und das anbieten, was auf sie passgenau zugeschnitten ist.“ Das aktive Zugehen auf die Kunden ist Teil des neuen Geschäftsmodells. Durch verschiedene Maßnahmen zur Neustrukturierung hat die Bank im Jahr 2009 eine Kostensteigerung, verbunden mit dem Abbau eines „Investitionsstaus“, zu verzeichnen. Die Voba-Führungsriege will mit einem strengen Kostenmanagement „sehr sensibel darauf achten, dass das kein Dauerthema wird.“

Die Volksbank Ebingen will dieses Jahr eine Dividende in Höhe von 4,5 Prozent an die Mitglieder ausschütten. Die Einführung von Kontoführungsgebühren in der Zukunft will Bihler nicht ausschließen: „Im Zuge der Neuausrichtung kommt alles auf den Prüfstand.“ Man wolle auch im Verband vermehrt „weg von der Preisführerschaft hin zur Qualitätsführerschaft“ kommen, erklärte Dr. Andreas Fandrich die Marschroute der Volksbank.

Das wirtschaftliche Umfeld hat sich verbessert. Die Auftragsbücher der heimischen Unternehmen seien voll, sagt Robert Kling. Eine Entwicklung, die natürlich auch die Volksbankchefs freut. Privatanleger, so Klings Beobachtung, seien in der Regel vorsichtig geworden „bei allen Dingen, die sie nicht ganz verstehen“. Und das sei auch gut so. An dieser Stelle sieht sich die Volksbank Ebingen gefordert und will mit ihrer Beratungsqualität punkten.

Nach einem Jahr im Amt ziehet Aufsichtsratschef Dr. Andreas Fandrich ein positives Fazit. Die Aufsichtsratsmitglieder seien „hoch motiviert“. Durch neue gesetzliche Regelungen tragen sie inzwischen weit mehr Verantwortung als in früheren Jahren. Die Volksbank Ebingen wird den Vertretern heute Abend die Zahlung eines Anerkennungshonorars vorschlagen.

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