Bus geht in Flammen auf
Großeinsatz für Feuerwehr, Polizei und DRK – Keine Verletzten
Rottweil, 06.07.2010
Einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und DRK löste gestern der Brand eines Linienbusses aus. Der 57-jährige Fahrer des Gelenkbusses fuhr gegen 6.50 Uhr stadtauswärts, als Fahrgäste eine Rauchentwicklung im hinteren Teil des Busses bemerkten. Der Busfahrer hielt an und ließ sofort alle Fahrgäste (etwa 25 Schüler) aussteigen. Kurz darauf brannte der Bus lichterloh. Durch die enorme Hitzeentwicklung wurden auch ein Wohnhaus und ein geparkter Opel in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr konnte laut Polizei durch ihren schnellen Einsatz ein Übergreifen der Flammen auf Wohnhäuser verhindern. Die Rottweiler Polizei schätzt den Schaden auf rund 130 000 Euro.
Nach den bisherigen Erkenntnissen gab es keine Verletzten. Vorsorglich wurden mehrere Passanten und Schüler auf Symptome von Rauchgasvergiftungen hin untersucht. Die Untersuchungen hätten keinen Befund erbracht. Als Brandursache wird ein technischer Defekt vermutet. Die Feuerwehr stand mit 33 Mann und acht Fahrzeugen im Einsatz, das DRK mit 18 Aktiven und sechs Fahrzeugen.
