„Bringe Erfahrung mit“

Karl-Heinz Dannecker bewirbt sich in seiner Heimatgemeinde

Ratshausen, 17.06.2010 von Rosalinde Conzelmann

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Als waschechter Ratshausener liegt ihm die Zukunft seiner Heimatgemeinde besonders am Herzen: Das ist nur ein Grund, warum sich Karl-Heinz Dannecker um das Bürgermeister-Amt bewirbt.

Der andere liegt auf der Hand: „Aufgrund meines breit gefächerten beruflichen Wissens und meiner vielseitigen Berufserfahrung traue ich mir die Aufgabe zu“, betont Dannecker, der seine Bewerbung nun offiziell abgegeben hat. Seine Kandidatur hatte er bereits letzte Woche bekannt gegeben (wir berichteten).

Karl-Heinz Dannecker ist Jahrgang 1958 und in Ratshausen aufgewachsen. Er ist katholisch und hat nach seiner Schulzeit eine kaufmännische Ausbildung absolviert. Danach war er 15 Jahre als Zeitsoldat bei der Luftwaffe in Meßstetten tätig. Bei der Bundeswehrfachschule in Ulm hat er vor seiner Ausbildung zum Finanzwirt die Fachhochschulreife erlangt.

Bevor er im Jahr 2004 unter 21 Bewerbern für die Stelle als persönlicher Referent des damaligen Geislinger Bürgermeisters und Landtagsabgeordneten Günther-Martin Pauli ausgewählt wurde, durchlief er in seiner Ausbildung „nahezu sämtliche Behörden im Land“, betont Dannecker. Auf dem Geislinger Rathaus leitet der Beamte heute das Amt für Öffentliche Ordnung. Sein Chef ist Bürgermeister Oliver Schmid.

„Ratshausen wird auch künftig eine Führungskraft mit Sachkompetenz und Erfahrung brauchen“, sagt Dannecker, der mit seinen Söhnen Pascal (25) und Alexander (24) im Eigenheim in Ratshausen lebt. Der Familienvater ist geschieden.

Der 51-Jährige engagiert sich nicht nur in den örtlichen Vereinen, sondern bestimmt seit 16 Jahren als Gemeinderat in der Kommunalpolitik mit. 15 Jahre auch in der Funktion als erster und zweiter Stellvertreter des Bürgermeisters. In seiner Freizeit geht der Ratshausener gerne in die Natur, zudem hat er Spaß am Singen und treibt Sport.

Dannecker tritt als unabhängiger Bewerber an und hat bereits seine Wahltermine – „jenseits von WM und dem großen Open Air“ – in den drei Gasthäusern des Dorfes und der Pfarrscheuer terminiert. Zudem hat er sich zum Ziel gesetzt, „allen Haushalten in Ratshausen einen Besuch abzustatten“. Neuen Medien aufgeschlossen, präsentiert er sich und seine Ziele auch im Internet auf einer eigenen Seite.

Als große Zukunftsaufgabe nennt der Bewerber die Erschließung neuen Baulandes. Ein Projekt, das bereits angelaufen ist. Das kulturelle Engagement von Bürgermeister Michel Maier hat Dannecker mitgetragen und unterstützt. Er sieht keinerlei Probleme darin, „damit weiterzumachen“. Schließlich seien ja die Beziehungen geknüpft und die Kontakte vorhanden. Dannecker verspricht im Falle seiner Wahl „eine verantwortungsvolle und besonnene Finanzpolitik“.

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