„Ich kenne Strukturen“

Michael Stehle tritt bei Ratshausener Bürgermeisterwahl an

Ratshausen, 15.06.2010 von Rosalinde Conzelmann

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Michael Stehle kennt das Obere Schlichemtal aus seiner Ausbildungszeit. Der 32-Jährige Weildorfer tritt bei der Ratshausener Bürgermeisterwahl als dritter Kandidat an.

Michael Stehle ist ebenfalls wie seine Mitbewerber Marc Haas und Karl-Heinz Dannecker vom Fach. Der Leiter der Zulassungsstelle für den Zollernalbkreis hat nach seinem Abitur am Wirtschaftsgymnasium Hechingen die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl mit den Schwerpunktfach „Personal, Organisation und Kommunikation“ besucht.

Beim Gemeindeverwaltungsverband „ Oberes Schlichemtal“ hat der junge Weildorfer dann zum ersten Mal Verwaltungsluft geschnuppert. „Ich kenne das Obere Schlichemtal und die Strukturen der Gemeinden aus dem ff“, sagt der 32-Jährige, der neun Monate lang die rechte Hand von Verbands-Geschäftsführer Hans-Joachim Lippus war. Weitere Ausbildungsstationen waren das Jugend- das Bau- und das Ordnungsamt beim Landratsamt.

Seit Januar 2004 ist Michael Stehle, der mit seiner Ehefrau Sandra und der zweijährigen Tochter Lara in Weildorf lebt, Chef der Zulassungsstelle mit drei Außenstellen und einem insgesamt 20-köpfigen Mitarbeiterteam. Davor leitete er zwei Jahre die Albstädter Kfz- und Führerscheinstelle. Seine Tätigkeit fordert ihn, setzt Führungsqualitäten voraus und macht ihm Freude. „Meine Tür steht immer offen, 150 Telefonate pro Tag sind keine Seltenheit“, sagt der Weildorfer, der in seiner Jugend Fußball gespielt hat und seit 2009 im Ortschaftsrat mitarbeitet.

Jetzt will der 32-Jährige „eine neue , berufliche Herausforderung angehen“ und auf seiner bisherigen anspruchsvollen Tätigkeit als Grundlage aufbauen: „Jetzt habe ich auch die Lebenserfahrung für diese Aufgabe.“ Er hat Ziele vor Augen und will „seine Ideen einvernehmlich mit den Bürgern umsetzen.“ „Eine Behörde muss Service bieten und Dienstleister sein“, sagt der Diplom-Verwaltungswirt, der keine Freude an der „trockenen Sachbearbeitung“ hat, sondern lieber mit Menschen umgeht. Er sei selbstständiges Arbeiten gewöhnt und ein „Teamarbeiter“, sagt der Familienvater.

„Das Bürgermeisteramt vereint all diese Möglichkeiten und war schon immer mein angestrebtes Berufsziel“, sagt der Bewerber, der in den nächsten Wochen das Gespräch mit den Bürgern suchen will, um sich persönlich vorzustellen.

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