Friedhofsatzung einstimmig verabschiedet
Gemeinderat Dotternhausen reagiert auf Bürgeranfragen nach Bestattungsformen
Dotternhausen, 11.06.2010
Anlass dafür sind Anfragen der Bürgerschaft zu neuen Bestattungsformen. Es werde immer wieder nach Rasendoppelgräbern gefragt und auch der Wunsch nach „anonymen Rasenurnengräbern“ sei vorgebracht worden. Der Gemeinderat hat sich bei einem Ortstermin im April und im Rahmen einer nichtöffentlichen Beratung mit den Anfragen befasst. Jetzt hat das Gremium beschlossen, östlich des großen Friedhofskreuzes eine Fläche für 12 Rasendoppelgräber anzubieten. Die Nachfrage nach Rasenurnengräbern könne nicht abgeschätzt werden, erläuterte Bürgermeisterin Monique Adrian. Bis zu 12 Urnen können hier in einer Grabstelle bestattet werden, ohne dass zu jeder Urne ein Grabmal aufgestellt wird. Auf einem zentral gelegenen Stein werde für jede Bestattung eine Namenstafel angebracht. Bereits im April 2010 hat der Gemeinderat auch beschlossen, künftig die neuen Grabfelder nicht mehr mit Graniteinfassungen abzugrenzen, sondern Splittwege anzulegen. Eine Regelung über die Gestaltung der Grabeinfassungen könne es aus rechtlichen Gründen nicht geben, führte die Bürgermeisterin aus. Außerdem könne nicht verlangt werden, dass überhaupt eine Grabeinfassung angebracht werde. Im Übrigen habe sich in benachbarten Gemeinden gezeigt, dass auch ohne eine solche Regelung an allen Gräbern von den Verfügungsberechtigten Grabeinfassungen angebracht werden. Die neue Friedhofsatzung enthält auch eine detaillierte Aufstellung darüber, welche verschiedenen Grabstätten auf dem Friedhof von Dotternhausen zur Verfügung gestellt werden.
