Groovige Musik und Texte mit Tiefgang

Newcomer „3samkeit“ stellt neue CD vor

Schömberg, 07.06.2010

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Am Freitag war die Newcomer Band „3Samkeit“ im Café Bajazzo in Schömberg zu Gast und überzeugte mit rockigem aber auch gefühlvollem Sound. Die Schooljam-Finalisten spielten ohne Netz und doppelten Boden – unplugged.

Wie bei den meisten Events üblich, spielte zu Beginn des Konzerts eine Vorband, um den Zuschauern einzuheizen. „Cold Flame“ – eine junge Rockband aus dem Stuttgarter Raum, brachte das Publikum in Stimmung mit Songs wie „Personality“ oder „I miss you“.

Danach war die Bühne frei für „3Samkeit“ – eine Newcomerband aus der Region, die schon an etlichen Bandcontests in ganz Deutschland erfolgreich teilgenommen hatte. Vor kurzem noch waren sie mit „Luxuslärm“ unterwegs und bald schon stehen sie zusammen mit „Jan Delay“ auf der Bühne. Erst kürzlich erschien ihre erste, eigene CD „Unser Weg“, deren Songs am Freitag vorgestellt wurden.

Die Bandbesetzung sorgte für kurze Verwunderung, da die Jungs nicht wie gewohnt zu dritt, sondern dieses Mal nur im Duo auftraten. Das tat dem Ganzen aber überhaupt keinen Abbruch. Die beiden begeisterten mit leidenschaftlicher Hingabe für ihre Musik. Mit vollem Körpereinsatz rockten sie die kleine Bühne. Besonders Mimik und Gestik des Sängers und Gitarristen Niko Stegmiller wirkten sehr euphorisierend auf das Publikum. Selbst seinen Barhocker brachte er richtig in Schwung.

Überwiegend wurde das Genre Rock in deutscher Sprache abgedeckt. Allerdings sorgte zwischendurch der eine oder andere Popmusik-Einschub für einen gelungenen Ausgleich. Ihre Hingabe für die Musik war kaum zu überhören. Vor allem durch selbst geschriebene Songs wie „Was wäre wenn“, „Egoisten“ und „Veränderung“ vermittelten sie starke Gefühle und Emotionen. Ihre Texte sind aussagekräftig und regen zum Nachdenken an.

Die Jungs von „3Samkeit“ haben ihren ganz eigenen Stil. Selbst gecoverte Songs von Bands wie Silbermond, Luxuslärm und Revolverheld machen sie zu ihren eigenen. Im Vordergrund steht dabei die besondere Stimme des Sängers Niko Stegmiller, mit großem Wiedererkennungswert. Aber auch den instrumentalen Part der Band nicht vergessen. Dafür zuständig ist unter anderem Drummer Florian Schmidberger, der an diesem Abend ein Heimspiel in Schömberg hatte.

Es wurde mitgefühlt und mitgesungen. Die Begeisterung des Publikums war offensichtlich, auch wenn man nicht gerade den kreischenden Fanclub im Rücken stehen hatte. Ein wirklich sehr gelungenes „Unplugged-Konzert“, mit hoffentlich baldiger Wiederholung.

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