Schlaglöcher werden nur geflickt

Kein Geld für große Baustellen – Ortspläne werden aktualisiert

Obernheim, 07.06.2010 von Volker Schweizer

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Der harte Winter hat den Straßen ganz schön zugesetzt. Große Baustellen gibt es aber nicht. Die Kasse ist klamm, nur für das Allernotwendigste steht Geld zur Verfügung.

Besonders schlimm sieht es in Richtung Tennisheim aus. Auch das Teilstück von der Einmündung Obere Widdum bis zur Straße Am Scheibenbühl 74 bräuchte dringend einen neuen Belag. Für beide Maßnahmen müsste Obernheim tief in die Kasse greifen. Bürgermeister Georg Maier bezifferte im Gemeinderat die Gesamtkosten auf 35 800 Euro.

Der Haushalt gibt allerdings nur 10 000 Euro für Sanierungs- und 10 000 Euro für reine Flickarbeiten her. Es wurde daher beschlossen, die Schlaglöcher ausflicken und abwalzen zu lassen. „Dann müsste es wieder drei Jahre halten“, meinte Maier. Wichtig sei vor allem, dass die Verkehrssicherheit gewährleistet ist. Bis zur nächsten Sitzung sollen die genauen Zahlen vorliegen.

Noch keine Entscheidung fiel darüber, ob auf die Dachflächenfenster des Bürgersaals Hagelschutzgitter kommen sollen. Seit dem schweren Unwetter in Trossingen wird darüber diskutiert. Bürgermeister Georg Maier erinnerte daran, dass man sich bei der Sanierung der Halle für Kunststoffpanellen entschieden habe: „Nur die günstigste Lösung war mehrheitsfähig.“ „Dicke Eier“ halten dem Dach nicht stand, so seine Einschätzung. Jürgen Moser konnte die Diskussion nicht nachvollziehen. Seiner Meinung müssen die Oberlichter hagelsicher sein. Hinterfragt wurden auch versicherungsrechtliche Dinge. Diese will man jetzt abklären.

Seit dem Jahr 2003 ist der Kauf einer mobilen Geschwindigkeitsanzeige immer wieder Thema. Nun wurde ein Beschluss getroffen: Obernheim investiert 2827 Euro. Auch wie die Tafel ausstehen soll, steht fest.

Jürgen Moser fragte nach, wo die Schilder „Halbes Gas... ...voller Spaß! Danke!“ abgeblieben sind. „Die sind bei der Straßenmeisterei“, wusste der Bürgermeister zu berichten. „Wahrscheinlich wurden sie entfernt, weil es keine offiziellen Schilder waren.“ Außerdem erkundigte sich Moser nach den Grillstellen, die mit Unterstützung des Naturparks Obere Donau auf Vordermann gebracht werden sollen. Er verlangte eine Kostenaufstellung und einen Finanzierungsplan.

Die Ortspläne sind rund 20 Jahre alt und nicht mehr aktuell. Deshalb werden sie, sobald auch die Begrüßungsstelen da sind, komplett neu gestaltet. Der Gemeinderat legte die Konditionen für Unternehmen, die darauf werben möchten, fest. Nach fünf Jahren will man erneut darüber sprechen.

Schlechtes "Preis-/Leistungsverhältnis" der einbezahlten Kfz-Steuer

Wozu zahlen wir dummen Autofahrer eigentlich Kfz-Steuer und müssen trotzdem oft auf Straßen fahren, die Radaufhängung, Lager und Co. übermäßig belasten? Zu unserem Ärger und den anfallenden, teuren Reparaturkosten. Wo fliesst das Geld hin? Haben wir zu wenig Autos auf der Straße, die Kfz-Steuer "erwirtschaften"? Ich denke nicht.
Ingo am 07.06.2010 18:28:49
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