Alkohol tötet langsam
Jugendsachbearbeiter klärt Schüler auf
Albstadt-Onstmettingen, 20.05.2010
Auf Einladung von Schulleiter Bernhard Tomczyk verbrachte Karlheinz Klötzl mit den Klassenstufen sieben bis acht zwei Vormittage an der Schule.
Bei den Vorträgen erfuhren die Schüler, ab wann sie Alkohol trinken dürfen, nämlich Bier, Sekt sowie Wein nicht unter 16 Jahren und Getränke wie z.B. Wodka und Alkopops erst ab 18 Jahren.
Im Speziellen ging Karlheinz Klötzl auf die sogenannten Alkopops ein. Diese Mixgetränke, welche z.B. aus Wodka und einer Limonade bestehen, enthalten sehr viel Zucker. Dieser überdeckt den Alkoholgeschmack und sorgt gleichzeitig für einen schnellen Transport in die Blutbahnen.
Die Unterschiede zwischen Genuss und Sucht wurden anschaulich mit Hilfe von Bildern dargestellt. Ebenfalls erhielten die Schüler einen Einblick in die Statistik für Unfälle durch den Konsum von Alkohol im Zollernalbkreis für das Jahr 2008. Sehr betroffen zeigten sich die Schüler über die tödlich verlaufenen Unfälle. Neben einer Auflistung von Schädigungen durch Alkohol wie Leberschäden, Mund- und Kehlkopfkrebsrisiko und Nervenschäden konnten die Schüler die Beeinträchtigung der Wahrnehmung am eigenen Leib nachempfinden.
Sie durften sich mit 0,8 Promille-Brillen durch den Raum im Slalom bewegen sowie Gegenstände aufheben. Dabei bemerkten sie schnell, dass sie – trotz größter Konzentration – erhebliche Schwierigkeiten hatten, die gestellten Aufgaben mit dem künstlichen „Alkoholpegel“ zu bewältigen.
