Auftakt nach Maß bei Regen und Schnee

Team Injoy-Mabitz in Radstadt Zweiter

Radstadt/Balingen, 20.05.2010

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Widrigen Witterungsverhältnissen trotzten Johannes Stein und Herbert Lorch beim 17. Amadé Radmarathon und führten das Team Injoy-Mabitz auf Rang zwei in der Mannschaftswertung.

Bei der 17. Auflage des Amadé Radmarathon in Österreich, dem ersten von drei Rennen des Chiba Alpencup mit 98 Kilometern und 1400 Höhenmetern, brachte einmal mehr ein sehr starkes, wenn auch aufgrund der sehr schlechten Witterungsbedingungen stark reduziertes, internationales Teilnehmerfeld von 542 Teilnehmern und 21 Teams Punch auf die Pedale. Für das Team Injoy-Mabitz gingen Herbert Lorch, Johannes Stein, Uwe Herrmann, Jens Haenelt, Jürgen und Gerd Nickel an den Start.

„Das ganze Rennen war eine Tortur mit ständigem Regen, welcher bei der Ramsau bei null Grad sogar in Schnee überging“, bilanzierte Gerd Nickel, welcher wie Teamkollege Haenelt bei der nass-kalten Witterung nicht so richtig in Tritt kam. „Das kalte Wetter ist generell nicht meins, aber so extrem hatte ich es bisher noch nie erlebt. Ich spürte schon nach kurzer Zeit weder Hände noch Füße und bekam meinen Puls gar nicht mehr nach oben“, so der Balinger weiter. Lorch und Stein hingegen kamen mit den extremen Witterungsverhältnissen sehr gut zurecht. Der Pfullinger Lorch sicherte sich in 2:57,44 Stunden den Sieg in der Altersklassenwertung K-M 2. Im Gesamtklassement platzierte sich der Routinier an 28. Stelle. Stein kam als Schnellster aus dem Balinger Rennstall in 2:55,18 Stunden als 16. ins Ziel. Gerd Nickel (2:57,41 Stunden) rollte als 26. in Radstadt ein. Haenelt (3:01,36) wurde 43., Herrmann (3:22,09) 99. und Jürgen Nickel (3:23,42) 104. Aufgrund der geschlossen starken Mannschaftsleistung platzierte sich die das Team Injoy-Mabitz an zweiter Stelle in der Teamwertung und durfte sich bei der anschließenden Siegerehrung feiern lassen.

„Und natürlich war der Sieg von Herbert Lorch eine tolle Sache“, freute sich Gerd Nickel, der seinen Fokus bereits auf die kommenden Rennen gelegt hat: „Nach Rang zwei im österreichischen Radstadt liegen wir weiterhin aussichtsreich im Rennen um den Gesamtsieg in der Mannschaftswertung.“ Mit einem Rückstand zum Siegerteam Strassacker von nur 1:15 Minuten – und Nickel und Haenelt hatten ohne Zweifel nicht ihren besten Tag erwischt. Für das Team stehe nun allein der Mannschaftserfolg im Vordergrund, so Gerd Nickel weiter. Ambitionen auf eine vordere Platzierung hat der Vorjahreszweite bei einem Rückstand von über neun Minuten auf den derzeit führenden Österreicher Christian Schmitt bereits ad acta gelegt.

Beim nächsten Rennen des Alpencup steht der Berchtesgadener Radmarathon am 13. Juni rund um Bad Reichenhall auf dem Programm, ehe es am 11. Juli ins Engadin geht.

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