Wildunfälle nehmen zu
Wochenendbilanz: 17 Unfälle und sieben Leichtverletzte
Zollernalbkreis, 18.05.2010
Übers Wochenende haben sich im Zollernalbkreis 17 Verkehrsunfälle ereignet, bei denen sieben Personen leicht verletzt wurden. Sechs Unfallverursacher flüchteten, drei wurden ermittelt. Zwei Unfallverursacher standen laut Polizei unter alkoholischer Beeinflussung. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 32 000 Euro.
Sechs Leichtverletzte gab es am Samstag gegen 15.30 Uhr bei einem Auffahrunfall an der Aufschleifung zur Bundesstraße 463 bei Weilstetten in Fahrtrichtung Balingen. Dort musste ein Autofahrer im Einmündungsbereich verkehrsbedingt anhalten. Ein nachfolgender 20-jähriger Pkw-Lenker erkannte die Situation zu spät und fuhr auf das stehende Fahrzeug auf. Die fünf Insassen des wartenden Fahrzeugs und auch der Lenker des Verursacherfahrzeugs zogen sich beim Unfall leichte Verletzungen zu. Der Schaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 7000 Euro.
Wie die Polizeidirektion Balingen mitteilt, gab es übers Wochenende auf den Straßen im Landkreis vier Wildunfälle. Dabei entstand an den Fahrzeugen Sachschaden von über 4000 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Auch im Landkreis Tuttlingen haben die Wildunfälle am Wochenende deutlich zugenommen. Bei der Polizei wurden vier Zusammenstöße mit Wild angezeigt. Betroffen waren die Waldgebiete in Neuhausen ob Eck, Emmingen-Liptingen, das Bärenthal in Richtung Nusplingen und der Bereich um Gunningen. Seit Jahresbeginn hat die Polizei im Kreis Tuttlingen 101 Wildunfälle registriert. Allein in der vergangenen Woche waren es nahezu zehn Unfälle.
