Ein Leben für die Musik

Manfred Rebstock feiert heute seinen 80. Geburtstag

Ein Leben für die Musik

Dotternhausen, 04.05.2010 von Daniel Seeburger

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Manfred Rebstock gab dem Blasmusik-Kreisverband Zollernalb 25 Jahre lang ein Gesicht. Heute feiert der verdiente Musiker, nach dem sogar ein Marsch benannt ist, seinen 80. Geburtstag.

25 Jahre lang repräsentierte Manfred Rebstock die weit über 6 000 aktiven Musiker aus dem Kreis. Von 1973 bis 1998 war er Chef von über 80 Musikvereinen und Fanfarenzügen und formte aus dem Verband eine schlagkräftige und moderne Interessenvertretung. Trotzdem ist der Dotternhausener immer bescheiden geblieben. Ein bodenständiger Schwabe, der es mit seiner freundlichen und offenen Art geschafft hat, während seiner Amtszeit einen steten Mitgliederzuwachs zu verzeichnen.

Die Musiker auf Landesebene wurden schon bald auf Manfred Rebstock aufmerksam. Sieben Jahre lang, von 1992 bis 2001, war er als stellvertretender Präsident des Blasmusikverbands Baden-Württemberg tätig.

Manfred Rebstock war von frühester Jugend an musikbegeistert. Schon sein Vater Johann Rebstock war Musikant, sein Sohn trat nach dem Krieg als 15-jähriger in seine Fußstapfen. Zusammen mit anderen jungen Musikern hat Manfred Rebstock in der reaktivierten Dotternhausener Kapelle Trompete gespielt.

Von 1944 bis 1947 absolvierte der heute 80-Jährige eine Lehre im Dotternhausener Zementwerk. Von 1947 bis 1951 und dann wieder von 1955 bis zu seiner Pensionierung 1994 war Rebstock im Zementwerk als Gebietsleiter im Außendienst tätig.

1952 heiratete Manfred Rebstock seine Frau Lore. Zur heutigen Geburtstagsfeier kommen die zwei Kinder des Ehepaars und bringen fünf Enkel und einen Urenkel mit nach Dotternhausen.

Wie wichtig der Blasmusikverband die Arbeit Rebstocks einschätzt, zeigt die musikalische Würdigung, die der Jubilar vor zwölf Jahren erhielt: Martin Scherbacher komponierte den „Manfred-Rebstock-Marsch“, der gerade bei Veranstaltungen der Kreismusiker immer wieder erklingt. Neben dem Bundesverdienstkreuz erhielt Rebstock auch die Stauffer-Medaille und das CISM-Ehrenkreuz des europäischen Blasmusikverbands.

19 Jahre lang war Manfred Rebstock Gemeinderat seiner Heimatgemeinde Dotternhausen. Heute ist es ruhiger um den 80-Jährigen geworden. „Ich genieße mein Rentnerdasein und erfreue mich an der Gartenarbeit“, sagt der Jubilar, der früher bis zu 180 Termine pro Jahr für die Musiker absolvierte. „Ich bin fast nie zu Hause gewesen“. Seine Frau Lore Rebstock hat ihm den Rücken frei gehalten. „Ich habe immer zu ihm gesagt: Wenn du es machst, dann musst du es richtig machen“, sagt sie und schmunzelt.

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