Mach mit – der Umwelt zuliebe
12. Straßberger und Kaiseringer Flurputzete – Zahlreiche Helfer unterstützen Aktion
Straßberg, 19.04.2010 von Maximilian Bantle
Diese Gemeinschaftsaktion zum „Tag der Umwelt“ soll auf das Thema „Sauberkeit in der Gemeinde“ aufmerksam machen. Zahlreiche engagierte Bürger, egal ob Jung oder Alt, folgten dem Aufruf von Bürgermeister Manfred Bopp, sich an der Putzete zu beteiligen. Ziel dieser „Umweltputzete“ ist es – sie fand heuer übrigens bereits zum 12. Mal statt –, das Ortsbild zu verbessern. Durch gemeinsames und engagiertes Handeln soll das Gemeinschaftsgefühl der Bürger gestärkt werden. Außerdem sollen die einzelnen vermehrt in die Verantwortung genommen werden, wenn es darum geht, auf Sauberkeit innerhalb der Gemeinde und in der Natur zu achten. So trafen sich am vergangenen Samstag wieder mehr als 150 Personen, die Mitglieder sämtlicher Vereine, Feuerwehr und Schüler der Schlossgartenschule zur diesjährigen Wald- und Flurputzete.
Ausgangpunkt war morgens um 8 in Straßberg die Schmeienhalle und in Kaiseringen traf man sich am Gasthaus „Adler“. Nachdem sich der Tag der Umwelt in den vergangenen Jahren zu einer festen Einrichtung entwickelt und auf diese Weise etabliert hat, wurden die jeweiligen Sammelbezirke den eifrigen Umweltschützern im voraus mitgeteilt. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung durch Bürgermeister Manfred Bopp gingen die mit Fahrzeugen, Schaufeln, Besen und Müllklammern ausgerüsteten Helfer an die Arbeit.
Das Lob der Organisatoren war den Helfern sicher: Mit dieser Aktion haben alle umweltbewussten und an einer sauberen Landschaft interessierten Bürger einen wichtigen Beitrag zur Verschönerung des Ortsbildes, der Wanderwege und zur Steigerung der Attraktivität der Gemeinde geleistet. Sie soll auch gleichzeitig ein Fingerzeig sein, dass man auf Grill-, Spiel-, und Parkplätzen, an Straßenrändern, Wanderwegen und am Schmeienufer das Wegwerfen von Getränkedosen, Plastiktüten, Joghurtbechern, Müll und sonstigen Unrat vermeiden soll. Leider gibt es immer wieder Zeitgenossen, die ihren Müll achtlos in die Landschaft werfen.
Manfred Bopp freute sich sehr über den freiwilligen Einsatz und weil ein solch praktizierter Umweltschutz auch hungrig macht, hat die Gemeinde alle Helfer als Dankeschön zum wohlverdienten gemeinsamen Essen eingeladen. Nach getaner Arbeit traf man sich in der Schlossgartenhalle, erstmals unter der Regie von Fredrik Wölfle.
