Über den Glauben und die Liebe

Adonia-Chor zeichnet vor 1200 Besuchern in der Volksbankmesse das Leben des „Paulus von Tarsus“

Über den Glauben und die Liebe

Balingen, 09.04.2010

Anzeige
Stimmengewalt, schauspielerisches Können und ausdrucksstarke Texte: Die Teilnehmer des Musical-Projektchors Adonia haben mit ihrem Stück „Paulus von Tarsus“ mehr als 1200 Besucher in die Volksbankmesse gelockt.

Die 70-köpfige Jugendgruppe führte das Musical vor begeistertem Publikum und mit hohem Niveau auf. Mit lang anhaltendem, stehendem Applaus brachten die vielen Zuschauer am Ende des Musicals ihre Begeisterung in der Volksbankmesse zum Ausdruck.

Gut 90 Minuten lang hatten rund 70 Teenager zwischen 12 und 18 Jahren ein Programm der Extraklasse geboten. Mal durch ein Lied, mal durch ein Theaterstück erzählten sie kurzweilig die Geschichte des Apostels Paulus nach.

Die jungen Künstler zeigten, wie Paulus als junger Mann voller Hass Christen verfolgte, bis er Jesus persönlich begegnete. Er bekehrte sich, bezeugte seinen Glauben und wurde damit selbst zum Verfolgten. Wechselnde Kulissen nahmen das Publikum mit hinein in die vergangene Zeit. Da gab es Szenen im Tempel, auf der Straße oder gar in einem Badezimmer.

Die Darsteller überzeugten durch Ausstrahlung und Professionalität. Emotionen, die die Hauptfiguren zeigten, untermalte der Chor im Hintergrund mit Tüchern: Beim Tod von Stephanus trugen sie schwarze Seidenschals. Als Paulus sich bekehrte, kamen fröhliche, bunte Farben zum Vorschein. Dazu gab es Ausdruckstänze. Doch auch die Besucher waren gefordert: Zwei Sängerinnen studierten gleich am Anfang mit allen einen kurzen Liedtext ein, der während des Abends gemeinsam mit der spritzigen Live-Band öfters zum Einsatz kam. Insgesamt sechs Adonia-Chöre sind derzeit in Deutschland auf Tournee und zeigen „Paulus von Tarsus“. In dem Chor, der in Balingen gastierte, bringen sich auch viele junge Talente aus der Region ein. Julia ist 16 Jahre alt und aus Streichen, die 17-jährige Annika wohnt in Albstadt. Andere kommen aus Dotternhausen, Balingen oder einem Teilort.

Julia war schon fünf Mal bei Adonia dabei. Dieses Mal zeigte sie ihr Können in der Tanzgruppe und fand es „voll cool, obwohl die Proben anstrengend waren“..

Auch Annika machte nicht zum ersten Mal mit, aber Lampenfieber hatte sie vor dem Auftritt trotzdem. Sie fand an Paulus´ Lebensgeschichte faszinierend, wie radikal er sich veränderte.

Der Hauptleiter des Balinger Camps, Reinhard Konzelmann aus Dürrwangen, zeigte sich am Ende der Aufführung sichtlich gerührt und lobte die junge Truppe. Er und die anderen Mitarbeiter möchten den Jugendlichen vermitteln, „dass bei Gott nichts unmöglich ist“, denn „er kann aus einem harten Menschen wie Paulus jemanden machen, dem andere wichtig werden“. Doch Konzelmann betonte, dass er selbst auch immer wieder von den Teenagern lernen könne, „zum Beispiel wenn es um ihren großen und kompromisslosen Glauben geht“.

Auch gesehen, aber weit weg von Balingen, mußte auch aufspringen und applautieren.

Ein sehr gutes und großartiges Stück, und wenn man da mitmacht kann man nur begeistert mitmachen - aber auch als Zuschauer kann man nur mit Begeisterun!
Erst vor einigen Tagen habe ich einen Kommentar zu einem Bericht des ZAK.de geschrieben. Damals schrieb ich, dass leider die Wölfe im Schafpelz ihren Weg auf die Schwäbische Alb gefunden Haben. Diesemal sage ich aber GOTT SEI DANK, hat eine Gruppe junger Leute ihren weg auf die Schwäbische Alb gefunden!
Josef Bujtor am 10.04.2010 12:23:41
Kommentare dieses Artikels als Feed
Anzeige

PROBE LESEN

Der ZAK bei Facebook

Singlebörse