Erste Kontakte in die Berufswelt
Schüler schnuppern selbst in Köln und Dresden Arbeitsluft
Messstetten, 08.04.2010
Für diese Praktikumswoche suchten sich die 47 Schülerinnen und Schüler der beiden elften Klassen Praktikumsplätze in nah und fern. Mehr als die Hälfte orientierte sich zwar nach Albstadt oder Balingen, einige wagten jedoch den Sprung über die Kreisgrenze - etwa nach Tuttlingen, Rottweil, Tübingen, Friedrichshafen oder sogar auf die Insel Mainau, nach Köln oder Dresden.
Insgesamt „arbeiteten“ die Elftklässler in Betrieben und Einrichtungen verschiedenster Art mit. Beliebte Ziele waren wieder einmal die Polizei mit vier sowie die Lebenshilfe Zollernalb und das Zollernalb Klinikum mit jeweils drei Praktikumsplätzen. Insgesamt konnten die Praktikanten bei vielen modernen Industriebetrieben wie etwa der EADS und unterschiedlichsten Forschungs- und Beratungstätigkeiten Einblicke in den Berufsalltag gewinnen.
Bevor sich jedoch die Oberstufenschüler in Eigenregie auf „Jobsuche“ machen durften und ihre jeweiligen Praktika antraten, wurden sie durch ihren Fachlehrer Marc Peter in Kooperation mit dem BOGY-Beauftragten Markus Haug auf diese „Schnupperwoche“ gezielt vorbereitet. Während der Praktikumswoche bekam jeder Schüler zusätzlich eine Lehrperson aus dem Kollegium als persönlichen Betreuer zugeteilt, der den Schützling in der Regel auch vor Ort im Betrieb besucht hat.
Nachdem nun die Erkundungswoche absolviert wurde, werden die Schüler bis Ende April einen ausführlichen BOGY-Praktikumsbericht verfassen, in dem sie ihre Erkenntnisse und Erfahrungen kritisch reflektieren - denn nur so kann das „Hineinschnuppern“ in verschiedenste Berufsbilder den Schülern die Chance eröffnen, sich auf ein späteres Berufsleben gezielt vorzubereiten.
Den Abschluss der Berufsorientierung soll dann ein Assessment Center darstellen, bei dem externe Referenten mit den Schülern eine spezielle Vorbereitung für betriebliche Personalauswahlverfahren durchführen werden.
