Das Interesse ist zu gering
In der Gemeinderatssitzung führte Bürgermeisterin Monique Adrian aus, dass Aufgrund der Auswertung der Bedarfsermittlung keine dringende Notwendigkeit für eine Kleinkindgruppe vorliegt.
Dotternhausen, 24.03.2010 von Andreas Westerhausen
Für die Bedarfsermittlung wurden 36 Familien mit Kindern unter drei Jahren und 62 Familien – die ihre Kinder schon im Dotternhausener Kindergarten haben – angeschrieben. Von den Familien mit Kindern unter drei Jahren haben 24 den Fragebogen zurückgesandt. Zusammenfassend stellte die Bürgermeisterin dabei fest, dass derzeit für Ein- bis Zweijährige kein Angebot im Kindergarten geschaffen werden muß. Betreuungsbedarf im größeren Umfang ist erst für Kinder ab zweieinhalb Jahren in Altersgemischten Gruppen vorhanden. Inwieweit dieser realisiert werden kann muß eine weitere Ausarbeitung der Bedarfsplanung durch die Verwaltung ergeben.
Gut 80 Prozent, nämlich 49 Familien mit Kindergartenkindern haben den Fragebogen zurückgeschickt. Dabei gaben 40 Familien an, dass die jetzigen Öffnungszeiten des Kindergartens völlig ausreichend sind. Neun Familien wünschten sich längere Öffnungszeiten.
Aufgrund dieser Ergebnisse regt die Verwaltung an, den Ausbau der Kindergartenwohnung für eine Kleinkindgruppe nochmals zurückzustellen. Weiterhin prüft die Verwaltung ob der gemeldete Bedarf für Zweieinhalbjährige in Altersgemischten Gruppen derzeit gedeckt werden kann und ob weiterer Bedarf über eine Kooperation mit Tagesmüttern oder ähnlichen Angeboten gedeckt werden kann. Über eine Anpassung der Öffnungszeiten des Kindergartens soll im Rahmen der Kindergartenbedarfsplanung nochmals diskutiert werden. Der Gemeinderat stimmte dem Beschlussvorschlag einstimmig zu.
