Jede der beiden Schulen hat ihr eigenes Profil

Rektoren informieren in Schömberg über die unterschiedlichen Schwerpunkte von Realschule und Werkrealschule

Schömberg, 20.03.2010 von Siegfried Seeburger

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Zahlreiche Eltern besuchten die Informationsveranstaltung des Schömberger Schulzentrums am vergangenen Donnerstag.

Auch wenn beide Schulen nah beieinander liegen, so hat jede der beiden Schulen ihr eigenes Profil. Dies zeigt sich nicht nur an den Zielen, sondern auch an den sehr unterschiedlichen und vielfältigen Schwerpunkten und Lerninhalten. Rektor Wolfgang Fiederer stellte die neue Werkrealschule vor, in die die Schlossbergschule von Dotternhausen als Außenstelle einbezogen sein wird.

Es ist die große und schwierige Aufgabe der örtlichen Schulleitungen, die Rahmenbedingungen des Ministeriums organisatorisch umzusetzen und mit pädagogischen Inhalten auszufüllen. Nur am Rande vermerkte der Schulleiter, dass für die neue Werkrealschule noch kein ortsbezogener Name feststehe. Sehr detailliert zeigte Wolfgang Fiederer das Profil der neuen Werkrealschule auf, die mindestens als zweizügige Einrichtung geführt werde. Insgesamt werden dort dann über 560 Schülerinnen und Schüler von 20 Lehrkräften, drei Lehramtsanwärterinnen und einer pädagogischen Assistentin unterrichtet und betreut. Dazu kommen vier Lehrkräfte an der Außenstelle Dotternhausen Die bisherige Hauptschule werde bis 2012 weitergeführt. „Sie genießt quasi Bestandsschutz“. Sehr detailliert ging er auf die Lernbereich in der neuen Werkrealschule ein und stellte dabei die Kernfächer, die obligatorischen Wahlfächer, die Schwerpunkte und die angestrebte Kooperation mit der Berufsfachschule vor. Die Schülerinnen und Schüler werden in der 5. Klasse pro Woche 34 Stunden und in der 10. Klasse 36 Stunden unterrichtet.

Als äußerst wichtig wertete Wolfgang Fiederer die intensive Elternberatung. Ohne eine Konkurrenz herauszustellen, referierte Rektor Uli Müller über das breite Bildungsangebot der Schömberger Realschule. Diese Schulart habe eine Mittelstellung inne zwischen „Werkrealschule und Gymnasium“ mit der Aufgabe, solide Bildungs-Grundlagen zu vermitteln. Als Voraussetzung für den Besuch einer Realschule nannte er verschiedenen Faktoren. Deshalb sei die Entscheidung in der Klasse 4 sehr wichtig. Zurzeit besuchen 363 Schülerinnen und Schüler die Schömberger Realschule. Die Klassenstärke liege bei rund 25. Uli Müller legte Wert auf die Feststellung, dass man keine Ganztagsschule unterhalte. Die personelle Situation umriss er mit den Worten: „Wir verjüngen uns rasant“.

Die Stundentafel liege mit 29 bis 32 Wochenstunden günstiger im Vergleich zur Werkrealschule, das zeige jedoch, dass von den Schülerinnen und Schülern ein hoher Anteil an Eigeninitiative verlangt werde betonte er. Beide Rektoren haben zuvor mit Nachdruck auf die festgeschriebenen Anmeldetermine am 24. und 25. März hingewiesen, Nachmeldungen seien nicht möglich.

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