Schule wird Baustelle
Stadt investiert 38 000 Euro – Ökonomiegebäude kommt weg
Messstetten-Hartheim, 16.03.2010 von Volker Schweizer
Obwohl auch Meßstetten unter der Finanzkrise leide, sei der Maßnahmenkatalog wieder gewaltig, schickte Schüssler vorweg. Unterm Strich belaufe sich die Investitionssumme auf über acht Millionen Euro. Kredite bräuchten deswegen aber keine aufgenommen werden, die Stadt sei nach wie vor schuldenfrei. Allerdings, so Schüssler weiter, gehen die Rücklagen um gut drei Millionen zurück.
In Hartheim fließt das meiste Geld in die Grundschule. Und zwar insgesamt 38 000 Euro. Der Putz der Außenfassade wird saniert, das Dorfwappen aufgefrischt. In dem Betrag ist auch die neue Dacheindeckung und die Holztribüne in der Aula enthalten. Der Abbruch des alten Ökonomiegebäudes in der Brunnenstraße schlägt mit rund 17 500 Euro zu Buche. Was auf den frei werdenden Platz neben dem Kindergarten kommt, ist noch nicht entschieden. Die Verlängerung des Gehweges in der Römerstraße für 13 000 Euro und die Sanierung der Betonrabatten in der Steinstraße für 7000 Euro stehen ebenfalls auf der Agenda.
Bereits abgeschlossen ist die Modernisierung des Ratshauses. Für 2500 Euro erhielt die Amtsstube eine zeitgemäße Ausstattung, Computer, Drucker und DSL. Der Schachtdeckel für den Zuleitungssammler in Richtung Heidenstadt und die Fixierung des Entwässerungsschachtes kosten 2500 Euro, Deckensteckdosen in der Küche der Festhalle 600 Euro.
Wenn es nach den Ortschaftsräten gegangen wäre, hätte man auch die Straße „Hinter Brunnen“ und die Straße „Ob dem Beurental“ im Baugebiet „An der Seite II“ fertiggestellt. Die Bagger rücken aber nicht an. Von den 49 Plätzen sind 17 noch nicht bebaut. Laut Ortsvorsteher hat die Stadt für dieses Baugebiet den Grundstücksverkaufspreis auf 34 Euro pro Quadratmeter erhöht. Für Irritationen sorgte der Zusatz „zusätzlich Beiträge“ auf der Internetseite. Schüssler will daher abklären, was für Kosten damit gemeint sind. Im Schuppengebiet „Bühl“ beträgt der neue Preis fünf Euro pro Quadratmeter.
Bevor sich die Hartheimer an die Wünsche für das nächste Jahr machen, werden sie zuerst alle städtischen Gebäude anschauen. Zuvor geht es aber mit den Kollegen aus Heinstetten und Bürgermeister Lothar Mennig auf den Sipplinger Berg zur Besichtigung der Bodensee-Wasserversorgung.
