Umkleide für die Feuerwehr
Erzinger Gerätehaus wird erweitert – Räte stimmen Entwurfsplanung zu
Balingen-Erzingen, 11.03.2010 von Daniel Seeburger
Das kleine Feuerwehrhaus von Erzingen ist nicht gerade eine Augenweide. Aber nicht nur von außen ist das Gebäude wenig ansehnlich. Die Erzinger Feuerwehrleute besitzen keine ausreichende Anzahl von Umkleideräumen. Das soll sich jetzt grundlegend ändern.
Das Balinger Architekturbüro Heinz hat bereits 2008 und im vergangenen Jahr umfangreiche Entwurfsuntersuchungen durchgeführt. Mit in die Planung einbezogen wurden die Erzinger Feuerwehrabteilung, Stadtkommandant Joachim Rebholz und Ortsvorsteher Manfred Sautter. Die Grundrisslösung, die gestern den Mitgliedern des Technischen Ausschusses vorgestellt wurde, entspreche am ehesten den Anforderungen der Feuerwehr, hieß es von Verwaltungsseite.
Das Feuerwehrgerätehaus soll entsprechend der Pläne nach Westen hin um einen Mannschaftsraum und eine Küche mit rund 55 Quadratmetern erweitert werden. Im vormaligen Mannschaftsraum sollen eine zusätzliche Umkleidekabine und eine Sanitäreinrichtung geschaffen werden. Über drei Stufen kann die Fahrzeughalle direkt von den Umkleideräumen aus erreicht werden. Der neu zu erstellende Anbau soll einen eigenen Zugang über die Giebelseite erhalten. Außerdem wir der Kellerraum durch eine Treppe erschlossen.
Für die Erweiterung und Sanierung des Feuerwehrgerätehauses stehen 130 000 Euro im Nachtragshaushalt zur Verfügung. Die Stadt erhält Fördermittel in Höhe von 97 500 Euro. Da die Kostenberechnung des Architekturbüros Heinz nur durch die Reduzierung von Materialien mit dem derzeitigen Kostenansatz verwirklicht werden kann, haben sich die Erzinger Feuerwehrleute bereit erklärt, mehrere Arbeiten in Eigenleistung auszuführen. Dadurch können die Kosten gering gehalten werden.
Trotzdem müsse auf wünschenswerte Erneuerungen und Verbesserungen des Bestandes verzichtet werden, hieß es in der Sitzung gestern. Nicht durchgeführt werden können beispielsweise der Austausch der alten Eingangstüre und des Tores der Fahrzeughalle.
Ende April soll der erste Spatenstich getätigt werden. Die Stadt geht von einer Bauzeit von sechs bis acht Monaten aus.
