Rock für Menschenrechte

„Mercy from the Moshpit“ ging erfolgreich in die fünfte Runde

Albstadt-Laufen, 10.03.2010

„Mercy from the Moshpit“ in Laufen: Schlechtes Wetter und glatte Straßen – für die geniale Musik von fünf Bands und der Chance, sich für die Menschenrechte einzusetzen, nimmt man das gerne in Kauf.

Nach monatelanger Vorbereitungszeit der Amnesty-International-Jugendgruppe aus Albstadt war es am 6. März so weit und das Benefizkonzert „Mercy from the Moshpit“ startete in die fünfte Runde. Auch dieses Jahr zeigten wieder knapp 300 Gäste ihr Interesse an den Bands und dem Thema der Menschenrechte.

Den Anfang machte eine Band aus Herrenberg. Bei eisiger Kälte heizten die vier Jungs von „Emily still reminds“ den Gästen mit ihrem handgemachte Hardcore und Punk lautstark ein und hießen die Besucher willkommen. Weiter ging es mit der regionalen und altbekannten Band „Mom’s Day“. Die vier quietschvergnügt schwäbischen Punkrocker begeisterten mit einem gelungenen Mix aus Songs ihres neuen Albums „Supersonnig“ und etwas älteren Stücken. „Funkenstein“ aus Harthausen hatten ihren fünften Auftritt auf dem Mercy. Mal schnell und hart, mal langsam und melodisch, brachten sie das Publikum zum Singen und Tanzen.

Der Headliner 2010 kam diesmal zwar nicht aus der Region, verbreitete aber trotzdem guter Laune: Die vier Tübinger von „The Savants“ vereinten gekonnt Punk, Hardcore, Metal, Folk, Ska, aber auch klassische Musik zu einer explosiven Mischung aus ausgefeilten Harmonien und purer Energie und zeigten so, dass nicht nur Albstädter, sondern auch Tübinger für die Menschenrechte rocken können.

Doch am Samstag jagte ein Höhepunkt den nächsten, und so spielte selbst nach dem Headliner noch eine eigens für das Mercy gegründete Band. „Pierre le noir et les pochettes“ überraschte das Publikum nicht nur mit ihrem ausgefallenen Outfit, sondern auch mit einer außergewöhnlichen Mischung von Instrumenten.

So kombinierten die fünf Jungs rund um die Band „Schwarzer Peter“ gekonnt eine Geige (Samuel Sauter) mit je einer traditionellen große und kleinen Trommel, zwei Gitarren, einer Bassgitarre, Schlagzeug und viel Percussion. Das Resultat war eine fantastische Mischung aus Punkrock, Jazz, Alternative, Marschmusik und Klassik, die das Publikum einfach nur faszinierte.

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