„Kindervilla“: Stadt steht als Bürge bereit

Balingen, 09.03.2010 von Klaus Irion

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Das Projekt „Kindervilla“ hat eine weitere Hürde übersprungen. Die Stadt Balingen ist bereit, eine Bürgschaft für den Verein in Höhe von 140 000 Euro zu übernehmen. Dies entschied der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats mehrheitlich in nichtöffentlicher Sitzung. Hintergrund ist das Projekt des Vereins, eine private Kinderkrippe für 20 Kleinkinder ins Leben zu rufen. Nachdem ein Einzug der „Kindervilla“ in die Villa hinterm Alten- und Pflegeheim „Haus am Stettberg“ gescheitert war (der ZAK berichtete mehrfach), hat der Verein nun die Möglichkeit ein andere passende Immobilie zu mieten. Beim Bund möchte der Verein einen Investitionskostenzuschuss beantragen, benötigt mangels eigener Sicherheiten aber für die maximal möglichen 140 000 Euro einen Bürgen. Diese Rolle würde nun eben die Stadt Balingen übernehmen. In Haftung käme sie, wenn das Projekt „Kindervilla“ vor Ablauf von 20 Jahren aufgegeben würde. Dann wäre auf Grundlage der noch fehlenden Jahre der Zuschuss an den Staat anteilig zurückzuzahlen. Laut Harry Jenter, dem Leiter des Amts für Familie, Bildung und Vereine der Stadt Balingen, muss der nichtöffentlich gefasste Beschluss des Ausschusses nicht mehr vom Gemeinderat bestätigt werden.

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