30er-Zonen nun neu geregelt
Dotternhausener Gemeinderat spricht sich mehrheitlich für erweiterte Zone aus
Dotternhausen, 27.02.2010 von Andreas Westerhausen
In einer intensiven Diskussion erörterten die Gemeinderäte die Verkehrssituation im Bereich der jetzigen 30er-Zonen sowie der Schulstraße, die bis jetzt noch keine Geschwindigkeitsbeschränkung aufweist. Obwohl die Straße stark befahren ist, empfiehlt die Verkehrsbehörde hier eine 30er-Zone einzurichten.
Bei Gemeinderat Karl Haller fand diese Empfehlung keine Zustimmung, da für ihn der bestehende Zebrastreifen als Schutzmaßnahme ausreiche. An ihn sollte sowieso langsam und vorsichtig herangefahren werden. Ein viel schwerwiegender Gefahrenpunkt sind die Autos der parkenden Eltern, die ihre Kinder abholen. Sie führten oft zu unübersichtlichen Verkehrssituationen, erklärte Karl Haller.
Hugo Uttenweiler gab zu bedenken, dass es im Winter häufig schwierig sei bei der Steigung der Schulstraße die 30-Kilometer einzuhalten. Die Gemeinderäte Dr. Friedrich Wimmer und Rainer Schwab sprachen sich für eine Einbeziehung der Schulstraße in die 30er Zone aus. Einig waren sich die Gemeinderäte, dass die Einhaltung der 30er-Zone regelmäßig zu kontrollieren sei.
Rainer Hämmerle regte dann an, die gesamte Schulstraße in die 30er-Zone einzubeziehen, statt nur einzelne Abschnitte. Sein Vorschlag wurde bei zwei Gegenstimmen angenommen. Zusätzlich schlug Rainer Schwab vor, dort auch ein Schild „Spielende Kinder“ anzubringen. Auch dem stimmte der Gemeinderat mehrheitlich zu.
Ebenso wie die Versetzung des 30er-Schildes von der Degenhartstraße an den Roßwanger Weg. Keine Zustimmung im Gemeinderat fand Bürgermeisterin Monique Adrian für den Vorschlag dort auch ein Ortsschild aufzustellen.
