Übergänge haben es in sich

Pfarrer Thomas Elser begleiten zum Amtsantritt viele gute Wünsche

Albstadt-Tailfingen, 15.02.2010 von Horst Schweizer

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In einem feierlichen Gottesdienst wurde Thomas Elser in sein Amt eingeführt. Er ist nun geschäftsführender Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Tailfingen und Pfarrer der Pauluskirche.

„Nun jauchzt dem Herren alle Welt, kommt her, zu seinem Dienst euch stellt“, mit diesem Lied wurde der Gottesdienst begonnen. Brigitte Leibfritz, Vorsitzende der Kirchengemeinde, begrüßte mit den Worten der Eingansmusik „Ich will den Namen Gottes loben“. Unter den zahlreichen Besuchern waren auch Vertreter der Stadt, Vereine, Kirchen und Gäste aus Oberndorf, welche Pfarrer Elser begleitet hatten. Er hielt die Predigt mit Worten aus Korinther 13.

„Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab“ – unter dieses Wort stellte Dekan Martin Seitz die Investitur. Er, Pfarrer Martin Heller und Pfarrerin Ursula Scharpf, gestalteten den Gottesdienst, welcher umrahmt worden ist vom Posaunenchor, Leitung Gerhard Gonser, dem Kirchenchor und den Kinderchören, Gesamtleitung Dorothee Wohlfahrt.

Übergänge hätten es so in sich, meinte Dekan Seitz. Sie brächten Versuche, nach vorne zu blicken, was die Zukunft bringen möge, zu sortieren, bereit zu sein, Neues aufzunehmen. Offen zu sein um im Vertrauen auf Jesus Christus weiter zu gehen. Für Thomas Elser sei dies so ein Übergang mit neuen Menschen. Zwei wichtige Dinge prägten die Arbeit der Pfarrer: das Beichtgeheimnis zu wahren, den Auftrag zur öffentlichen Wortverkündigung. Gott mit seiner Liebe sei für alle da, mache unseren Blick weit für die Zukunft, für Mitmenschen, „denen wir mit Liebe und Solidarität begegnen dürfen“. Gott trete in Vorleistung mit Liebe und Barmherzigkeit, sei Kraftquelle für den Alltag.

Pfarrer Thomas Elser stellte sich der Gemeinde vor, als Familie seien sie an bisheriger Wirkungsstätte in Oberndorf groß geworden (wir berichteten). „Lasst uns hier neu beginnen, als Pfarrer und als Pfarrersfamilie“. Er wolle sich mit der neuen Gemeinde einlassen und teilnehmen. Nach seiner Zusage zur Amtsverpflichtung durch Dekan Seitz mit „Ja, und Gott helfe mir“ hatten die Sprecher das Wort.

Pfarrer i.R. Hartmut Fleischmann, sein Ausbildungspfarrer, gab gute Wünsche zum Neubeginn. Das aufeinander zugehen und aufeinander angewiesen zu sein habe ein besonderes Gewicht, wünschte er Mut und Kraft bei allen Entscheidungen. Gerhard Bruns von der Kirchengemeinde Oberndorf habe immer gehofft, der Pfarrer möge ein Haar in der Suppe finden, um nicht nach Tailfingen zu gehen. „Sie haben ihn für sich gewonnen, wir vertrauen ihnen heute einen guten Freund an“.

Brigitte Leibfritz, Vorsitzende in Tailfingen, erläuterte drei programmatische Bilder im Eingangsbereich der Pauluskirche. Diese würden den Auftrag des Apostel Paulus zur Verkündigung des Evangelium darstellen, dazu gab sie dem neuen Pfarrer eine Bibelstelle aus dem Korintherbrief mit auf den Weg. Beim anschließenden Ständerling gab es viele gute Wünsche für Thomas Elser. So von der Stadt durch Friedrich Pommerencke, für die Schulen von Konrektor Wachendorfer, die Grüße der katholischen Kirchengemeinde überbrachte Dekan Anton Bock, diese der methodistischen Kirche Pastor Martin Metzger, vom CVJM Wolfgang Schairer.

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